Ettleben

Pfarrgemeinde Ettleben ehrte Ehrenamtliche

Die Pfarrgemeinde St. Michael Ettleben ehrte ehrenamtlich tätige Helfer beim Empfang im Pfarrheim. Im Bild: Renate Pfeuffer, Engelbert Lechner, Hanni Dobler, Irene Hespelein, Alfons Reuß, Winfried Kistner, Günther Prause, Elisabeth Vogt und Pater Vincent. Foto: Verena Wolf

„Alles auf der Welt hat seine Zeit“. Diese biblische Wahrheit spürt man beim Jahreswechsel besonders deutlich, wenn man sich – wie bei den üblichen Neujahrsempfängen – ein  wenig Zeit nimmt, um das Vergangene Revue passieren zu lassen. Aus diesem Grund hatte die Pfarrgemeinde St. Michael Ettleben 78 ehrenamtlich tätige Helfer zu einem Empfang ins Pfarrheim eingeladen. Ihnen allen gelte es zu danken für die Verantwortung, die sie an ihrem jeweiligen Platz übernehmen.

Sie sind es, die der Kirche vor Ort ein Gesicht verleihen, die als Ansprechpartner für so manche Kritik oder gar Frust herhalten müssen. Denn auch auf den Dörfern ist inzwischen der Wind spürbar, der der Weltkirche entgegen bläst. So bat die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elisabeth Vogt alle Anwesenden um Bereitschaft und Mut zu neuem Denken und dazu Kraft und Entschlossenheit, Neues  zu wagen. Dies sei besonders wichtig, wenn in diesem Jahr die neuen Pastoralen Räume eingerichtet werden.

Viele der zu Ehrenden versehen ihren Dienst schon seit Jahrzehnten, wie der Küster Alfons Reuß. Als einer der ersten in der Diözese hat er sich vor 44 Jahren zum Kommunionhelfer ausbilden lassen und fungierte außerdem jahrelang als Lektor. Ebenfalls seit Jahren Mesner ist Engelbert Lechner. Seit seiner Kindheit steht Günther Prause in den Diensten der Kirche. Zuerst als Ministrant, dann war er 16 Jahre lang Pfarrgemeindera, bevor er in die Kirchenverwaltung wechselte und sogar zehn Jahre lang den Nikolaus spielte. Beim Empfang erzählte er kurzweilig über die verschiedensten Aufgaben, für die er als Kirchenpfleger auch zu unmöglichen Zeiten gerufen wird.  

Auch Hanni Dobler hat das Leben in der Pfarrei als Pfarrgemeinderätin über einen Zeitraum von mehr als 30 Jahren aktiv mitgestaltet und tut dies bis heute, allerdings in anderen Tätigkeitsbereichen. Dies gilt auch für Renate Pfeuffer. Beiden galt der Dank der Verantwortlichen.

Nach mehr als vier Jahrzehnten verabschiedete sich Hermine Weingart als aktive Mitarbeiterin. Sie wird nur weiterhin den Rosenkranz vorbeten. Für den  stets frischen und phantasievoll gestalteten Blumenschmuck fühlt sich Irene Hespelein mit ihren Frauen schon seit Jahren verantwortlich. Sie ist es auch, auf die viele Jubilare der Pfarrei an ihrem Ehrentag warten. Als Vertreterin der Pfarrei überbringt sie die Grüße und ein kleines Präsent und nimmt sich viel Zeit für einen Plausch. Diesen Dienst hat sie vor sechs Jahren übernommen. Der Stolz der Pfarrei sind die inzwischen volljährigen Oberministranten, auf die sich der Küster auch nach mehr als zehn Jahren immer verlassen kann: Oshini, Hendrik und Ralf.  

Ein herzliches Dankeschön galt Winfried Kistner und seiner Frau Gertrud. Seit 22 Jahren leiten sie das Pfarrheim. Er ist außerdem seit 25 Jahren Pfarrgemeinderat und unterstützt die Zelebranten als Kommunionhelfer. Sie gehört zum Team der Blumenschmückerinnen.

Großen Beifall, Dank und Anerkennung erhielten die beiden Organisten Daniela Sauer und Hendrik Meyer für die anspruchsvolle, musikalische Gestaltung  der Feier sowie Dominik Stark am Keyboard.

Es hätten noch viel mehr Personen Ehrungen und namentliche Erwähnung verdient, die sich selbstlos in den Dienst der Kirchengemeinde stellen. Oft unterschätzen sie ihr Engagement: „Ich kehr doch bloß!“ oder „Das mach ich doch gern – die Kirche auf und zusperren!“ ist ein häufig gehörtes Argument. Doch was wäre die Pfarrei St. Michael ohne ihre vielen Helfer an den unterschiedlichsten Orten?

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