SÖMMERSDORF

Private Sanierer können loslegen

Verbesserungswürdig: Im Altort von Sömmersdorf gibt es nicht nur im Straßenraum Sanierungsbedarf, sondern auch bei privaten Anwesen. Mithilfe der jetzt angeordneten Dorferneuerung können Sanierungsprojekte finanziell unterstützt werden. Foto: Silvia Eidel

Der offizielle Startschuss zur Dorferneuerung Sömmersdorf ist erfolgt, sie wurde mit Datum vom 30. November 2015 vom Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken (ALE) angeordnet. Ab sofort können daher Privatpersonen im Altort von Sömmersdorf Förderanträge für ihre „dorfgerechten“ Um-, An- und Ausbaumaßnahmen stellen.

Diese Mitteilung des Amtes gab Bürgermeister Arthur Arnold gestern bekannt. Bereits 2008 hatte die Gemeinde Euerbach den Antrag zur Dorferneuerung gestellt, eine Bürgerversammlung votierte im Februar 2010 für die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm. Fast sechs Jahre später ist es nun soweit.

Mit Hilfe der Dorferneuerung sollen die Lebens- , Wohn-, Arbeits- und Umweltverhältnisse auf dem Land nachhaltig verbessert werden, lautet das Ziel der ländlichen Entwicklung in Bayern. Neben den Entwicklungs- und Gestaltungsaufgaben im Bereich öffentlicher Plätze, Straßenräume und Gebäude können auch einzelne Bürger durch die Verbesserung ihres privaten Umfeldes einen wesentlichen Beitrag zur Dorferneuerung leisten, heißt es darin.

Voraussetzung für eine Förderung ist, dass das Anwesen im festgesetzten Fördergebiet liegt, dass die Baumaßnahme den Leitlinien der Dorferneuerung entspricht, dass vor Baubeginn ein Förderantrag gestellt wird und eine schriftliche Zustimmung des Amtes erfolgt ist. Vorhaben mit einer Fördersumme von unter 1000 Euro sind nicht förderfähig.

Wenn es um private ländlich-dörfliche Bausubstanz geht, können Um-, An- und Ausbauten in der Regel mit 20 Prozent, maximal bis 30 Prozent gefördert werden. Die Förderhöchstsumme liegt bei 30 000 Euro je Anwesen. Die gleichen Fördersätze gelten bei Vorbereichen und Hofräumen, allerdings liegt die Förderhöchstsumme bei 10 000 Euro.

Die Abwicklung und Behandlung der Förderanträge erfolgt im ALE durch Thomas Herrmann, Telefon (0931) 41 01 404, E-Mail thomas.herrmann@ale-ufr.bayern.de. Antragsteller können sich ab sofort an ihn wenden. Entsprechende Formulare und Infoblätter können über das Internet (www.ale-unterfranken.bayern.de/service/) eingesehen, heruntergeladen oder über die Gemeinde bezogen werden.

Wie ALE-Baudirektor Peter Doneis mitteilt, sollen bald in einer Versammlung weitere Informationen über Fördergrundlagen, Möglichkeiten und Ablauf gegeben werden.

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