Gerolzhofen

Ritter Levi verzaubert Jung und Alt

Der kleine Ritter Levi (Torsten Feig, links) stellt sich in voller Kampfmontur dem Drache Goldhorn (Christoph Auer) zum Kampf.
Der kleine Ritter Levi (Torsten Feig, links) stellt sich in voller Kampfmontur dem Drache Goldhorn (Christoph Auer) zum Kampf. Foto: Johannes Vogt

Jung und Alt wurden am Samstag, 8. Dezember, im kleinen Stadttheater Gerolzhofen Zeuge des größten Abenteuers des kleinen Ritter Levis, gespielt von Torsten Feig. Der junge Recke, der längst nicht mehr nur der kleine Levi sein will, macht sich auf zum Berg, um es mit dem Schrecken der Welt, dem großen Drachen Goldhorn, aufzunehmen. Doch der Drache, verkörpert von Christoph Auer, möchte gar nicht gegen ihn kämpfen und findet immer etwas an dem Jungen auszusetzen: Erst ist sein Schwert zu klein und lediglich ein Zahnstocher, dann fehlt dem kleinen Levi ein Schild.

Doch dieser lässt sich nicht beirren und macht sich immer wieder auf, zurück in das Dorf am Fuße des Berges und findet im dortigen Schmied, ebenfalls gespielt von Christoph Auer, einen Verbündeten, der ihn stets mit den nötigen Utensilien versorgt. Nach der letzten gemeinsamen Schmiedearbeit, bei der das Publikum tatkräftig mithelfen musste, macht sich Levi nun mit einem riesigen Schwert, einem überdimensionierten Schild und voller Rüstung auf, um es mit dem Drachen aufzunehmen. Er hat schließlich jedem im Dorf versprochen, bis Weihnachten eine Feder des Drachens zu erringen, um allen beweisen zu können, dass er wirklich ein Ritter ist, der den Schrecken der Welt besiegt hat.

Drache kämpft nicht

Am Gipfel angekommen, wird Levi jedoch erneut enttäuscht: Der Drache mag erneut nicht mit ihm kämpfen und verrät ihm nun auch den eigentlichen Grund. "Weißt du warum ich unbesiegbar bin? Weil ich niemals kämpfe!”, erklärt er dem Jungen und erläutert ihm, dass Drachen gar nicht die raubenden und brutalen Monster seien, als die sie jeder sieht. Außerdem wünscht sich der Drache an Weihnachten lieber Gesellschaft als einen Kampf und möchte, dass der Junge vielleicht doch noch etwas Zeit mit ihm verbringt.

Levi (Torsten Feig) liegt unter der Last seines schweren Schildes begraben. Drache Goldhorn (Christoph Auer) betrachtet den armen Jungen belustigt.
Levi (Torsten Feig) liegt unter der Last seines schweren Schildes begraben. Drache Goldhorn (Christoph Auer) betrachtet den armen Jungen belustigt. Foto: Johannes Vogt

Levi, nun gänzlich am Boden zerstört, da es ihm nicht gelungen war die Feder eines Drachens bis Weihnachten zu erringen, nimmt das Angebot an und verweilt noch etwas bei seinem neuen gehörnten Freund. Gemeinsam spielen sie ein altes Drachenspiel, das Spiel der Federn, in welchem Levi Goldhorn besiegt und so als Drachenbezwinger doch noch die goldene Feder der Himmelsechse erringt.

Weihnachten mit Goldhorn

Auf dem Weg zurück ins Dorf, wo er seinen Triumph feiern möchte, überdenkt Ritter Levi noch einmal seine Entscheidung und kommt zu dem Schluss, dass er nun als Ritter ja niemandem mehr etwas beweisen müsse. Er schenkt die Feder daher heimlich seinem Freund, dem Schmied, und kehrt zu Goldhorn zurück, um Weihnachten mit ihm zu feiern. Abschließend fliegen sie gemeinsam in die Welt hinaus und singen beide von ihrem Glück...

Die teils durch Gesang- und Tanzeinlagen aufgelockerte Darbietung war ein voller Erfolg und wurde vom Publikum, besonders der jungen Generation, mit großer Begeisterung honoriert. Der Verein "Das Karussell” freut sich über die gelungene Premiere und lädt all jene, die die erste Chance verpasst haben, Ritter Levi auf seinem Abenteuer zu begleiten, am Ostermontag, 22. April 2019, um 16 Uhr zu einer weiteren Aufführung ins Theaterhaus ein.

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