FRANKENWINHEIM

Robert Finster ist jetzt Altbürgermeister

Die Gemeinde Frankenwinheim ehrte traditionell verdiente Bürger beim Neujahrsempfang: (von links) VG-Vorsitzender Thorsten Wozniak, Bezirksrat Stefan Funk, Bürgermeister Herbert Fröhlich, stellvertretende Landrätin Christine Bender, Egon Mauer, Elfriede Kunzmann, Elke Stöcklein, Anni Barthelme, Sigrid Buchinger, Altbürgermeister Robert Finster, Elisabeth Laufer, Alfred Buchinger, Ludwig Fackelmann, der stellvertretende Bürgermeister Otto Kunzmann und Landtagsabgeordneter Otto Hünnerkopf. Foto: Stefan Polster

Höhepunkt des Neujahrsempfangs der Gemeinde Frankenwinheim war die Verleihung des Altbürgermeistertitels an Robert Finster. Er hatte 18 Jahre lang das Amt des Bürgermeisters inne, weitere sechs Jahre lang hatte er sich als Gemeinderat für das Gemeinwohl eingesetzt.

Viele Weggefährten aus Politik, Kirche und Gesellschaft waren deshalb der Einladung zum Neujahrsempfang gefolgt, um diese Ehrung mitzuerleben. Vor allem Finsters Familie war vollzählig erschienen. Dies ist bemerkenswert, da eine Tochter in Island lebt und nur selten zu Besuch in Deutschland weilt.

Alle Redner des Abends würdigten Altbürgermeister Robert Finster als loyalen, zielstrebigen und vielseitig vernetzten Politiker, dem immer das Wohl der Gemeinde das vorrangige Ziel war. Seine ausgleichende Art habe ihm viele Sympathien eingebracht.

Der Gerolzhöfer Bürgermeister und VG-Vorsitzende Thorsten Wozniak dankte Finster im Namen aller amtierenden und ausgeschiedenen Bürgermeister der VG Gerolzhofen für seine freundliche und offene Art bei allen gemeinsamen Begegnungen mit einem kleinen Geschenk. Er bezeichnete ihn als Vorbild für junge Kollegen, besonders im Bezug auf das gegenseitige Respektieren, auch wenn man einmal nicht einer Meinung sei.

Mit dem Landtagsabgeordneter Otto Hünnerkopf und der stellvertretenden Landrätin Christine Bender würdigten zwei langjährige Weggenossen das Wirken des Altbürgermeisters. Sie gingen auf die Bedeutung des Ehrenamtes ein. Bender verwies daneben auch auf den beruflichen Werdegang Finsters als Lebensmittelkontrolleur. Hünnerkopf erwähnte seine persönlichen Verbindungen zu Finster, seit der gemeinsamen Landjugendzeit.

Bürgermeister Herbert Fröhlich ließ beim Neujahrsempfang das Jahr 2014 noch einmal Revue passieren, das mit der Kommunalwahl naturgemäß zu Veränderungen in der politischen Landschaft geführt habe.

In Brünnstadt seien die Renovierung der Leichenhalle und die Gestaltung des Umfelds der Kirche mit Grotte angegangen worden. Im April habe es einen Wechsel bei der Patenschaftskompanie gegeben, mit feierlicher Zeremonie in Volkach.

An der Wanderausstellung „Mitten unter uns – Landjuden in Unterfranken“ in Gerolzhofen beteiligte sich Frankenwinheim mit einem interessanten Dorfrundgang sowie einer Stolpersteinverlegung, so Fröhlich. Bekanntlich hatte Frankenwinheim einen hohen jüdischen Bevölkerungsanteil.

Der Gemeinderat hatte sich mit den neugebauten Windrädern sowie deren Folgen zu beschäftigen. Die Bürgerinitiative „Keine weiteren Windräder“ möchte den zweiten möglichen Standort zwischen Frankenwinheim und Schallfeld verhindern. Ob die sogenannte 10H-Regelung der Landesregierung hier schon greife, werde die Zukunft zeigen.

Die Feuerwehr Frankenwinheim beging ihre 140-Jahr-Feier. Die laufenden Großbauprojekte konnten alle abgeschlossen werden, so Finster. Hierzu gehörten die Sanierung der Nikolaus-Heilmann-Straße, die Roman-Schimpf-Straße und der Kindergarten. Die Sanierung der Kläranlage in Brünnstadt sei fortgeschritten jedoch fehle noch die Mischwasserbehandlung. Hierzu liefen Gespräche mit dem Wasserwirtschaftsamt.

Für das Jahr 2015 wünscht sich Bürgermeister Fröhlich eine bessere Verbindung der beiden Gemeindeteile – für Radler. Ein Radweg soll möglichst im Zug der Sanierung der Straße zwischen Frankenwinheim und Brünnstadt errichtet werden. Pfarrer Stefan Mai berührte mit einer Sufi-Geschichte die Versammelten. Die Moderation des Abends lag in den Händen von Margarete Kirchner-Fröhlich. Für die Technik war Martin Reisinger verantwortlich. Als Helfer waren Hiltrud Sendner, Martin Pfannes, Benedikt Fröhlich, Rubinia Schüll, Kristin Maier und Lisa Hohmann unterwegs. Für den Schmuck der Räume sorgte Anni Barthelme.

Musik machten die jungen Musiker Magdalena Roth, Lena Niedermeyer, Jonathan Roth, Leonie Sendner und Tobias Fröhlich. Die Leitung hatte Silke Sendner inne.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Frankenwinheim
  • Stefan Polster
  • Christine Bender
  • Gemeinwohl
  • Herbert Fröhlich
  • Kirche und Gesellschaft
  • Lebensmittelkontrolleure
  • Otto Hünnerkopf
  • Robert Finster
  • Stadträte und Gemeinderäte
  • Stefan Mai
  • Thorsten Wozniak
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!