Niederwerrn

Rückkehr in modernisierten Ratssaal

Die Rückkehr in einen modernisierten Ratssaal: Die Zeit in der Schulmensa ist für den Gemeinderat Vergangenheit. Foto: Uwe Eichler

Das Gemeindeparlament hat seine "neuen Rollen" noch nicht gefunden nach der Rückkehr aus der Mensa in den sanierten Sitzungssaal. "Es fehlen noch die Vorhänge", stellte Bürgermeisterin Bettina Bärmann fest zu Beginn der ersten Sitzung an alter Stelle nach rund einem halben Jahr im Ausweichquartier. Die Gardinenrollen haben nicht gepasst. Auch auf die Lautsprecheranlage 2.0 müssen die Gemeinderäte noch etwas warten. "Wir sprechen lauter", meinte Bärmann im ansonsten modern umgestalteten Ratssaal, unter anderem mit hellerer Beleuchtung, moos- und waldgrüner Dekoration an der Wand, angepasster Beamer-Technik und zusätzlichem Fluchtweg im Brandfall.

Für die Kommunalwahlen im März 2020 wurde Bernd Greubel (Leiter im Ordnungsamt) zum Wahlleiter ernannt, Stellvertreterin ist Andrea Steinlein von der Hauptverwaltung. Für ehrenamtliche Wahlhelfer gibt es ein "Erfrischungsgeld" von 45 Euro (statt bisher 40 Euro), beteiligte Verwaltungsmitarbeiter erhalten 15 Euro extra.

Einiges zu berichten hatte die Bürgermeisterin dann unter "Verschiedenes". Beim Projekt "Haus des Kindes" in Oberwerrn sind die acht Hauptgewerke ausgeschrieben worden. Die Submission soll nun am 7. November sein, der Beginn der Demontage-Arbeiten im Dezember. Bei der Außenanlage stehe man in Kontakt mit einem Planer, so Bärmann. Demnächst soll der Gemeinderat erste Entwürfe vorgelegt bekommen.

Die kommunale Verkehrsüberwachung habe unter der Woche bereits für Verbesserungen im Park- und Fahrverhalten gesorgt, hieß es außerdem. Nun sollen die Kontrollen aufs Wochenende ausgedehnt werden.

Bezüglich einer Nachfrage der CSU-Fraktion zum Kimmel-Haus an der Oberwerrner Kirche stellte Bärmann fest, dass es zwei Gemeinderatsbeschlüsse gegeben habe: Im Juli 2017 wurde prinzipiell entschieden, das Haus durch die Gemeinde zu erwerben, bei lebenslangem Wohnrecht für die Eigentümerin. Im März 2018 ist ihr die Vollmacht zum Abschluss eines Kaufvertrags erteilt worden, bei Wohnrecht für die Benutzerin bis Anfang Juni 2019. Diesen Umstand habe sie bei der letzten Sitzung "nicht mehr auf dem Bildschirm" gehabt, so Bärmann zur Anfrage, warum der Hausabbruch nicht gleichzeitig mit der Schaffung des barrierefreien Zugangs zum Friedhof über die Bühne gegangen sei. Eine Teil-Bürgerwerkstatt soll nun zunächst die Nachbebauung klären, für die ein Zuschuss des Amtes für Ländliche Entwicklung in Aussicht steht: "Wir versuchen auch für den Abriss eine Förderung zu bekommen."

Gabriele Reuß fragte nach einem Geländer für den Stufenaufgang Richtung Kirche, dies würde erheblich mehr Sicherheit für ältere Mitbürger bringen. "Die Sache wird verhandelt", versprach Bärmann.

Andreas Mauder erkundigte sich nach der neuen Beleuchtung an der Oberwerrner Festscheune. Diese sei wegen dem Weihnachtsmarkt angebracht worden, berichtete die Sitzungsleiterin, und sei nur vorübergehend.

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