SCHWEINFURT

SRAM verlagert Fertigung nach Asien: 150 Jobs weg

Was viele im Betrieb schon länger geahnt haben, ist am Dienstagmorgen zur Gewissheit geworden. Um 10 Uhr informierte die Geschäftsführung des Fahrradkomponentenherstellers SRAM im Maintal die Belegschaft, dass die komplette Getriebenaben-Fertigung aufgegeben und in den kommenden drei Jahren schrittweise nach Asien ...
Nabe ab nach Asien: Der Fahrradkomponenten-Hersteller SRAM im Maintal verlagert seine Produktion nach Fernost, wie das Unternehmen am Dienstag ankündigte. Das wird 150 von 250 Arbeitsplätzen kosten. Foto: Foto: Waltraud Fuchs-mauder
Die Folge: 150 der 250 Arbeitsplätze fallen weg. Am Ende soll Schweinfurt ein „Entwicklungs- und Service-Standort“ mit rund 100 Mitarbeitern werden. „Unsere Kunden erwarten, dass wir mit unserer Produktion vor Ort in Asien sind“, begründet Geschäftsführer Werner Pickel die völlige Aufgabe der Nabenproduktion in Schweinfurt. Praktisch alle Fahrradhersteller hätten ihre Fertigung in den vergangenen Jahren dorthin verlegt. „Aufträge, die wir vor zwei Jahren noch hatten, sind komplett weggebrochen.“ Zwar seien die Herstellungskosten in Schweinfurt nicht höher als an den fernöstlichen Standorten, aber Fracht ...
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