GEROLZHOFEN

„Schlechtrederei beim Geomaris ist kontraproduktiv“

Der CSU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Wozniak hat in einer Stellungnahme auf die Äußerung von Thomas Vizl (geo-net) zum Geomaris reagiert. „Es ist doch schön, dass nahezu alle Bürgermeister-Kandidaten und politischen Gruppierungen im Stadtrat die Aussicht auf eine höhere Förderung der Geomaris-Sanierung jetzt für sich reklamieren“, schreibt Wozniak. Lediglich der Schwimmbadreferent im Stadtrat, Erich Servatius, und die SPD würden die zu erwartenden höheren Zuschüsse nicht für sich reklamieren.

Ein Erfolg habe zumeist viele Väter. „Es ist aber definitiv eine Fehleinschätzung, wenn Thomas Vizl die Aussicht auf einen deutlich höheren Zuschuss nun alleine für sich verbucht.“ Ob das permanente „Druckaufbauen“ und die stete Veröffentlichung der Briefe Vizls tatsächlich so zielführend seien, sei dahingestellt, meint Wozniak. „Ich möchte an dieser Stelle auf die beharrliche Kleinarbeit und die vielen vertraulichen Gespräche bei Veranstaltungen und Versammlungen hinweisen, die sowohl ich als Bürgermeisterkandidat und die Gerolzhöfer CSU insgesamt mit unseren Abgeordneten der Region, insbesondere auch Staatssekretär Gerhard Eck, geführt haben. Vielleicht haben gerade diese vertrauensvollen und vertraulichen Gespräche die nun getroffene Zusage des Staatssekretärs bewirkt?!“

Schließlich hätten die CSU-Stadtratsfraktion und Thorsten Wozniak bei politischen Frühschoppen, bei Delegierten- und Wahlversammlungen und bei informellen Kontakten immer wieder das Thema Geomaris und die Probleme der Finanzierung angesprochen. Dementsprechend habe gerade die CSU-Fraktion bei den Haushaltsberatungen im Stadtrat auf die Lasten der Schwimmbadfinanzierung hingewiesen und darauf hingewirkt, dass beispielsweise der Haushalt 2011 um mehrere hunderttausend Euro entlastet wurde.

Wenn jetzt, nachdem die entsprechenden Pläne zur Geomaris-Sanierung bei den Behörden eingegangen sind, die Förderanträge von der Staatsregierung wohlwollend behandelt werden, sollte das nicht als Wahlmanöver schlechtgeredet werden, betont der CSU-Kandidat. Eine solche Schlechtrederei sei kontraproduktiv. Wozniak reagiert damit auch auf einen jüngt veröffentlichten Leserbrief aus dem Lager von geo-net: „Dass hier Steuergelder zu Wahlkampfzwecken eingesetzt werden, kann ich schon gar nicht erkennen: Die genannten Steuergelder werden als Zuschüsse in das Geomaris fließen. Für den Wahlkampf wurde aus diesen Steuergeldern nicht ein Cent verbucht.“ Die Stellungnahme Wozniaks schließt: „Ich persönlich werde mir auch in Zukunft erlauben, wie in der Vergangenheit auch, nicht jedes vertrauliche Gespräch in der Öffentlichkeit zu verbreiten.“

Thorsten Wozniak

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