Schonungen

Schonungen will Stabilisierungsgemeinde bleiben

Gleich dreimal stand das Thema Stabilisierungshilfe auf der Tagesordnung. Der Schonunger Gemeinderat befasste sich mit den Zahlen des vergangenen Jahres und votierte für eine Bewerbung für 2020.

Das Haushaltskonsolidierungskonzept für die Großgemeinde zeigte auf, wo Schonungen spart und wie sich Schonungen – beispielsweise über Gebühren – anstrengt, die eigenen Kassen in Ordnung zu halten.

Seit 2014 zählt Schonungen zu den Stabilisierungsgemeinden und erhält für Hochbaumaßnahmen und andere Pflichtaufgaben höhere Zuschüsse als andere Kommunen. Im Gegenzug muss der Gemeinderat darauf verzichten, "freiwillige Leistungen" an Vereine und Institutionen zu vergeben.

Euro-Zuschüsse in Millionenhöhe

Einstimmig fielen die Beschlüsse über das Konzept, über die Vorgabe, weiterhin sparsam zu haushalten und auch für dieses Jahr einen Antrag zu stellen, wieder in den Genuss der Stabilisierungshilfe zu kommen. In den vergangenen fünf Jahren konnten so insgesamt Euro-Zuschüsse in Millionenhöhe nach Schonungen fließen.

Die ersten Ausschreibungen für das Feuerwehrgerätehaus/Dorfgemeinschaftshaus in Reichmannshausen werden nun verschickt; zuvor hatten Vertreter aus dem Dorf Muster – von den Ziegeln bis zu den Fliesen – angeschaut und ausgewählt.

Gemeinderätin Thea Kupfer erläuterte dem Gemeindeparlament die Prüfung der Jahresrechnung 2018. Sie hatte mit ihren Kollegen einige Punkte des gemeindlichen Rechnungswesens unter die Lupe genommen und exemplarisch geprüft. Kupfer lobte die Arbeit im Finanzsektor der Gemeinde und empfahl die Entlastung durch den Gemeinderat. Diesem Vorschlag schlossen sich alle Räte an.

Keine Bekämpfung aus der Luft

Ein Unentschieden bedeutet in der Kommunalpolitik, dass der Antrag als abgelehnt gewertet werden muss. Um die Schwammspinnerplage in den Wälder besser bekämpfen zu können, sollten Mittel aus der Luft über den Forst abgelassen werden. Obwohl Bürgermeister Stefan Rottmann für die Art der Schädlingsbekämpfung warb und Förster Reiner Seufert in einer Stellungnahme das Mittel lobte, reichte es nicht für eine Mehrheit. 8 zu 8 lautete das Ergebnis der Abstimmung.

Exakt 7,5 Prozent der förderfähigen Kosten übernimmt die Gemeinde Schonungen für die Renovierung von Umkleidekabinen des TSV Forst. Der Sportverein taxierte in seinem Antrag die Kosten auf rund 15 000 Euro.

Die Zahl der Briefwähler ist in Schonungen so groß wie nie zuvor, berichtete Bürgermeister Stefan Rottmann in einem Gespräch. Obwohl man ein zusätzliches Briefwahllokal eingerichtet hat, war die Nachfrage, vielleicht auch wegen des Coronavirus, deutlich höher als erwartet.

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