KOLITZHEIM

Schüler bauten ihre Schule der Zukunft

Begeistert waren die Schüler am Projekttag der Grundschule Kolitzheim beim Modellbau ihrer Wunsch-Schule.
Begeistert waren die Schüler am Projekttag der Grundschule Kolitzheim beim Modellbau ihrer Wunsch-Schule. Foto: Leo Stöckinger

Der Aktionstag der Grundschule Kolitzheim stand unter dem Motto „Ich baue meine Schule der Zukunft“.

Hierfür organisierten Rektorin Michaela Kirchner und ihr Team in der DJK Sporthalle in Unterspiesheim 60 000 Bauklötze von MainSpielMobil. „Dieser Projekttag war der Höhepunkt einer Anzahl von Aktionen, die wir in diesem Schuljahr im Sinne der Schulentwicklung auf die Beine gestellte haben“, erklärte Michaela Kirchner bei ihrer Begrüßung. Sie lobte die Idylle der drei top erhaltenen und super ausgestatten Schulhäuser und bedankte sich bei dem Sachaufwandsträger, der stets aufgeschlossen und äußerst großzügig war, wenn es um Neuerungen und Wünsche zum Wohle der Schule ging.

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Aktionstag der Grundschule

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Aber die Evaluation (Qualitätsprüfung) im Herbst brachte bei zahlreichen Interviews bei Kindern, Eltern und Lehrern zu Tage, dass sie sich ein gemeinsames Schulhaus wünschten.

Kirchner hofft: „Nachdem in keinem der drei Schulgebäude genug Platz für alle Schulkinder vorhanden – geschweige denn, eine Aula vorhanden ist, dass sich vielleicht in Unterspiesheim auf dem Gelände der jetzigen ISM die Möglichkeit auftut, in ein modernisiertes oder vielleicht neues Schulgebäude zu investieren.“ Die Rektorin möchte den Herausforderungen der heutigen Zeit – Ganztagsbetreuung mit entsprechendem Raumangebot – gerecht werden können.

Modell für den Bürgermeister

Kirchner überreichte im Namen der Lehrerschaft dem ersten Bürgermeister Horst Herbert ein Modell eines Schulgebäudes mit den Wünschen und Plänen eines gemeinsamen Schulhauses.

Vor dem Rundgang des Bürgermeisters und der Gemeinderäte ergriff Horst Herbert das Wort: „Ich finde es großartig, dass sich die ganze Schulfamilie Gedanken macht, über die Entwicklung unserer Schule und das Schulgebäude.“ Der Traum von einem Schulgebäude sei nicht so einfach umzusetzen. „Wie, wann und wo so ein Schulhaus umgesetzt werden kann, weiß ich nicht. Schließlich ist nicht nur die Schulfamilie beteiligt, sondern auch die Regierung und die Gemeinde“, erklärte Herbert.

Auch aus kommunalpolitischer Sicht sei es nicht ganz einfach, drei Schulhäuser zu schließen. Es gebe noch viel Diskussionsbedarf im Gemeinderat und bei den zuständigen Stellen.

Der Bürgermeister lobte die Schüler, dass sie ihre Träume in Modellen verwirklicht haben, und auch Rektorin Kirchner und ihrem Team, für die vielen Ideen und Wünsche für das „neue Schulhaus“.

Michael Keim von MainSpielMobil erklärte den Anwesenden, dass 30 bis 40 wunderschöne kleine Schulgebäude aufgebaut wurden. Jedes Gebäude schaut anders aus, hat andere Eigenschaften und andere Prioritäten. Jedes Modell wurde von einem mitwirkendem Schüler erklärt und vorgestellt.

Weitere 30 Traumschulhäuser, die von Schülerinnen und Schüler in Heimarbeit erstellt wurden, konnten im ersten Obergeschoss bewundert werden. Die kreativen Modelle aus Pappmaschee, Karton, Lego oder selbst Pläne und Zeichnungen von einem Schulhaus zeigen, wie gemeinsam in einem Haus gelernt und gelebt werden kann.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4 a führten einen Rap auf, einstudiert von ihrer Klassenlehrerin Andrea Vicedom-Karl. Zum Abschluss sangen alle Kinder „Wer will fleißige Schüler sehn… “ und beendeten damit den Projekttag.

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