Bergrheinfeld

Schuldenfrei und neues Projekt in Planung

Rund 175 000 Euro in seine Sportanlagen investiert hat heuer der TSV Bergrheinfeld. Weitere Investitionen in die im Landkreis einmaligen modernen vereinseigenen Sportstätten sind für kommendes Jahr geplant. Foto: Horst Fröhling

Die Neuwahl der Vorstandschaft und ein Rückblick auf die letzten vier Jahre standen im Mittelpunkt der Generalversammlung des TSV 07 Bergrheinfeld. Seinen Bericht beschränkte TSV-Vorstand Thomas Wildanger auf einen knappen Rückblick. Dabei stellte er fest, dass das Vorstandsteam noch in einer Lernphase sei, die Arbeit während der vergangenen vier Jahre aber nicht schlecht gemacht hat. Die Zahl der Mitglieder sei mit 1518 konstant geblieben. Dies zeuge von guter Arbeit in den Abteilungen. Konstant würden die Mitgliedsbeiträge bleiben. "Wir sind ein gesunder Verein und wollen dies bleiben", so Wildanger. Unterschriftsreif sei jetzt der Kaufvertrag über den alten Fußballplatz, aus dem ein kleines Baugebiet werden soll.  

Finanzressortchef Ewald Frosch präsentierte eine Übersicht über die aktuelle finanzielle Lage des Sportvereins. An Mitgliedsbeiträgen nehme der Verein 90 000 Euro ein. Dies sei nur möglich durch ein breites Sportangebot, das die ganze Familie miteinschließt. Für Trainer würden jährlich 40 000 Euro ausgegeben. Der Verein verfüge übe 32 ausgebildete Übungsleiter. Betreut würden 766 Jugendliche. Diese Jugendarbeit werde auch von der Gemeinde jährlich mit rund 10 000 Euro unterstützt. Für den Unterhalt des Sportgeländes seien rund 12 000 Euro jährlich nötig.

In den Jahren 2015 bis 2018 seien rund 125 000 Euro in das Sportgelände investiert worden. Dies wäre ohne die Einnahmen aus der Kirchweih nicht möglich gewesen. Heuer seien die beiden Allwetterplätze saniert worden. Von den 175 000 Euro, die das Projekt kostete, habe die Gemeinde 101 000 Euro übernommen, da dieses Gelände auch für den Schulsport verwendet wird. Die Einnahmen aus der Pacht und Miete von Vereinsheim und Wohnung werde in die Rücklagen gestellt. Der Verein sei zurzeit schuldenfrei. "Wenn nichts Außergewöhnliches ist, kommen wir so zurecht", schloss Frosch.

Umbau des Juniorenspielfeldes

Rüdiger Erhard (Sportstätten und Spielbetrieb) ist stolz auf die vereinseigene Sportanlage, die in Unterfranken ihresgleichen suche. Durch die beiden neuen Kunstrasenfelder – beide sind statt mit Kunststoffgranulat mit Sand aufgefüllt – habe der Trainingsbetrieb für die Jugendmannschaften ausgeweitet werden können. Die Tribüne am Fußballfeld sei überdacht worden. Geplant sei der Bau eines neuen Geräteschuppens sowie der Umbau des Juniorenspielfeldes zu einem Kunstrasenplatz. Der Antrag auf Zuschuss vom BLSV sei gestellt. Damit bewege sich sehr viel beim Ganzjahressportbetrieb.

Diskussionen gab es um die Satzungsänderung der Ehrenmitgliedschaft. Bisher wurde ein Mitglied, das ab dem 18. Lebensjahr 40 Jahre beim Sportverein war, zum Ehrenmitglied ernannt. In der Satzungsänderung wurde vorgeschlagen, dass man nur Ehrenmitglied für besondere Verdienste auf Vorschlag des Beirates werden kann. Näheres solle eine Ehrenordnung regeln. Hier solle es keinen Automatismus mehr geben, so Vorstand Thomas Wildanger. Ehrenvorsitzender Helmut Müller plädierte für die Beibehaltung der bisherigen Regelung. Nach lebhafter Diskussion stimmte eine große Mehrheit des Anwesenden für die Neuregelung.  

Bei den anstehenden Neuwahlen stellten sich alle fünf gleichberechtigten Vorstände wieder zur Verfügung. Einstimmig von der Versammlung gewählt wurden Thomas Wildanger (Öffentlichkeitsarbeit und Recht), Stellvertreter Reiner Müller; Ewald Frosch (Finanzen), Stellvertreterin Barbara Rudloff; Rüdiger Erhard (Sportstätten und Spielbetrieb), Stellvertreter Edgar Walter; Herbert Treuting (Wirtschaft), Stellvertreter Egon Berninger; Peter Friedel (Technik), Stellvertreter Jochen Hart. Dazu wurden noch gewählt: Schriftführerinnen Karolin Sauer und Lena Hünlein; Geschäftsstelle Sigrid Schmitt, Nicole König; Revisoren Christian Djalek und Norbert Kirchner; Ältestenrat: Erich Knoblach und Erwin Rudloff.

Weiterhin finanzielle Unterstützung der Gemeinde

Bürgermeister Ulrich Werner lobte die Arbeit der Vorstandschaft und lobte den reibungslosen Ablauf der Versammlung. Die Attraktivität Bergrheinfelds liege auch am TSV. Er dankte den Verantwortlichen es Vereins für das ehrenamtliche Engagement. Der TSV sei ein Verein, in dem sich etwas tut und der auf soliden Füßen steht. Die Gemeinde werde auch künftig stets ein offenes Ohr für ihre Vereine haben und deren Jugendarbeit weiter finanziell unterstützen.

In seinem Schlusswort freute sich Vorstand Thomas Wildanger über das große Vertrauen. Er dankte allen ehrenamtlichen Helfern sowie der Gemeinde für die große Unterstützung. Der Seniorengruppe, die unter der Regie von Günter Hornung Wartungs- und Pflegearbeiten am Sportzentrum durchführt, sprach er ebenfalls seinen Dank aus.

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