Schweinfurt

Schweinfurt: Richtfest für Sozialwohnungen im Gründerzeitviertel

Die SWG baut Wohnungen mitten in der Stadt. In der Ludwigstraße entstehen 14 Sozialwohnungen. Zum Jahresende ziehen wohl die ersten Mieter ein.   
In der Ludwigstraße 31 feierte die SWG Richtfest. Hier entstehen 14 barrierefreie Sozialwohnungen. 
In der Ludwigstraße 31 feierte die SWG Richtfest. Hier entstehen 14 barrierefreie Sozialwohnungen.  Foto: Anand Anders

Es tut sich was im Gründerzeitviertel. Die Stadt-und Wohnbau GmbH SWG feierte Richtfest für ein Mehrfamilienhaus in der Ludwigstraße 31.  14 öffentlich geförderte Sozialwohnungen entstehen hier. Nicht nur deswegen sprach Oberbürgermeister Sebastian Remelé von einem wichtigen Bauvorhaben. Das Gebäude  übertreffe die gesetzlichen Anforderungen an den Energiestandard. Das Bauprojekt wird das Qualitätssiegel „Nachhaltiger Wohnungsbau“ erhalten. Darauf sind Architekt Benedikt Gerber, Stadt und SWG stolz.   

Traditioneller Richtspruch: Im Bild (von links) Andreas Treuting, Enrico Werner und Paul Hofgesang
Traditioneller Richtspruch: Im Bild (von links) Andreas Treuting, Enrico Werner und Paul Hofgesang Foto: Anand Anders

Remelé sieht es positiv, dass das Gründerzeitviertel eine Renaissance erlebt. Menschen aus den unterschiedlichsten Schichten würden wieder gerne in der Innenstadt leben. Es sei eine wichtige Aufgabe der Stadt, allen Bevölkerungsschichten in Schweinfurt eine Heimat zu  bieten. Und zwar unabhängig vom Geldbeutel.  Mit diesem Bau und auch dem  Projekt in der Ludwigstraße 11  wolle man das Gründerzeitviertel, das im Krieg schwer zerstört wurde, wieder zu dem machen, was es früher einmal war: eine gute Wohngegend. 

Lesen Sie hier: Stadtteil im Portät: Das Gründerzeitviertel

Das Haus mit den barrierefreien Wohnungen biete einen guten Mix: vier 2-Zimmer -Wohnungen, fünf 3-Zimmer Wohnungen und fünf 4-Zimmer- Wohnungen, so der OB. Die Größe der Wohnungen beträgt zwischen 53 und 101 Quadratmetern. Sebastian Remelé sprach in diesem Zusammenhang eine Herausforderung für Städte und Planer an: Weniger Menschen brauchen mehr Wohnraum. In den 60-er Jahren war der Standard 10 Quadratmeter pro Person, jetzt liegt er bei 40. Die Ansprüche haben sich geändert.   

Für 40 Jahre Sozialwohnungen 

Den Wohnungsmix sprach auch SWG-Geschäftsführer Alexander Förster an. Vor wenigen Wochen stand der Spatenstich für 121 Wohnungen im Gebiet Bellevue auf dem Programm. "Was wir hier machen ist klein, aber nicht weniger fein." Motto: "Wir machen aus weniger mehr". Im Vergleich zum Haus, das früher hier stand, gibt es zwar weniger Wohnfläche. Dafür aber mehr Wohnqualität und Auto-Stellplätze. Wichtig, um den Parkdruck im Viertel zu lindern, so Förster. "Wir realisieren einen Standard, der sich sehen lassen kann." Man könne hier gut, sicher und günstig wohnen.  

3,7 Millionen investiert

3,7 Millionen wurden investiert, dazu gab es 2,1 Millionen Zuschuss. Der Mietpreis liegt bei 8,60 Euro pro Quadratmeter. Für 40 Jahre sind die Wohnungen Sozialwohnungen. Zum Jahresende sollen die ersten Mieter einziehen, so Förster.   

Zimmermann Enrico Werner wünschte nach altem Brauch, hoch vom Gerüst, "recht viel Glück dem neuen Haus." Dafür gab's Applaus, auch von den Zaungästen. Denn die Zeremonie hatte einige Zuschauer angezogen.  

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