Schweinfurt

Schweinfurt tritt auf die Sparbremse, auch in Sachen Kultur

Zehn Prozent einsparen – das Motto gilt für alle Referate der Stadt, auch für das Kulturamt. Die scharfe Kritik der SPD an den Etatplänen für 2020 galt aber etwas anderem.
Schweinfurts Kulturprogramm wird zu großen Teilen auch von der freien Kultur mitgestaltet. Höhere Zuschüsse wird es von der Stadt aber auch im nächsten Jahr vermutlich nicht geben. Unser Bild entstand bei der Nacht der Kultur. Foto: Anand Anders
Sparen ist angesagt in der Stadt Schweinfurt. Die Gewerbesteuereinnahmen sprudeln schon jetzt nicht mehr so wie in den vergangenen Jahren. Auf 70 Millionen Euro hatte Finanzchefin Anna Barbara Keck gesetzt, jetzt rechnet man mit einem Ergebnis von 60 Millionen für 2019, maximal. Wenn nicht weniger. Die Sparvorgabe von zehn Prozent trifft auch das Kulturamt. Was geplant ist, stellte Kulturreferent Christian Kreppel im Schul- und Kulturausschuss vor. Und: trotz Sparens wird die Stadt für 2020 voraussichtlich rund 240 000 Euro mehr im Etat für die Kultur einstellen als noch für 2019, nämlich 13,5 Millionen Euro.
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