OBERSCHWARZACH

Seit 40 Jahren sind die Tennisspieler aktiv

Ehrungen in Oberschwarzach: Die Tennisabteilung der DJK Oberschwarzach feierte 40-jähriges Bestehen. Von links: Heinrich Herzog (BTV-Nadel in Bronze), Bürgermeister Manfred Schötz, Josef Römer (BTV-Nadel in Silber), Vorstandsmitglied Claus-Dieter Schilling, Ehrenvorsitzender Hans Schwab, Otto Jäger, Walter Groha und Guido Plener (alle Bronze). Foto: Matthias Beck

40 Jahre lang besteht die Tennisabteilung der DJK Oberschwarzach. Zu diesem Jubiläum begrüßte Abteilungsleiter Guido Plener die Gäste am Samstag im Tennishaus am Sportgelände. Hierbei gab es mehrere Ehrungen mit Nadeln und Urkunden des bayerischen Tennisverbandes (BTV). Zudem blickte man zurück auf die vergangenen Jahre.

Gegründet wurde die Abteilung im Jahr 1974 von Reiner Kohlhaupt, Dieter Konrad, Otto Jäger und Pfarrer Karl Ring, sagte Plener. Insbesondere hob er den Einsatz aller Helfer für den Bau der Tennisanlagen hervor. Zunächst habe man das neben dem Fußballfeld gelegene Schulsportfeld umfunktioniert und im Jahr 1975 zwei rote Allwetterplätze gebaut.

Weiter ging es mit dem Ausbau der Tennisanlagen im August 1990. Von da an bis zum April 1991 baute man zwei Sandspielfelder samt Einzäunung. Man brachte 1990 den Schotterunterbau und für die Grundschicht Ziegelmehl ein. Bis April 1991 baute man die Einfriedung und den Zaun, trug die Feinschicht auf und begrünte die Außenanlage.

Plener dankte den dabei engagierten ehrenamtlichen Helfern. Viele Stunden an Eigenleistung seien in den Ausbau der Tennisanlagen geflossen. Federführend waren hierbei Adolf Engert, Otto Jäger und Lorenz Ruppenstein. Die damaligen Vorsitzenden Otto Schwab und Georg Wagner brachten sich ebenfalls ein. Neben vielen anderen machte sich auch Hans Schwab verdient. Ein besonderes Lob erging an Josef Römer für seinen bis heute währenden Einsatz für die Tennisabteilung.

Sehr viel Eigeninitiative war auch beim Bau des Tennishäuschens erforderlich. 1992 errichtete man den Rohbau samt Aufrichten und Dachdecken. 1993 waren die Fenster, der Innenputz, der Estrich und die Installation an der Reihe. 1997 ging es an die Terrasse und 1998 schloss man die Arbeiten nach dem Pflastern, der Beregnung und den Außenanlagen ab.

Sehen lassen sich auch die sportlichen Erfolge der Abteilung. Zweimal gewann man Jugendmeisterschaften (1987 und 2008), dreimal wurde man Bambini-Staffelsieger (1999, 2000 und 2001), dreimal gewannen die Männer Meistertitel (1990, 1996 und 2001). Ebenfalls drei Erfolge schafften die Herren 30 (2004, 2005 und 2009).

Bürgermeister Manfred Schötz sagte anerkennend, dass es für die Zeit von 40 Jahren engagierte Köpfe brauche. Man benötige jene Leute, die sich ehrenamtlich für das Vereinsleben einsetzen. Denn das Vereinsleben fördere den Zusammenhalt.

Claus-Dieter Schilling aus dem Vorstandsteam der DJK nannte das Jahr 1974 ein Schicksalsjahr. Die DJK habe zu diesem Zeitpunkt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten das Sebastianihaus verloren. Das sei Ansporn für die Gründer der Tennisabteilung gewesen, zu sagen: „Wir schaffen das trotzdem.“

Anschließend führte Schilling die Ehrungen für die Verdienste der anwesenden und nicht anwesenden zu Ehrenden aus. Zu diesen gehörten Pfarrer Karl Ring, Walter Groha, Heinrich Herzog, Otto Jäger, Guido Plener, Anneke Schilling, Markus Habersack und Josef Römer. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch die Nadeln und Urkunden des bayerischen Tennisverbandes überreicht.

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