Reichmannshausen

Seit sechs Jahrzehnten bei der Feuerwehr Reichmannshausen

Ehrungen bei der Reichmannshäuser Wehr (von links): Bürgermeister Stefan Rottmann, Vorsitzender Bernhard Schleyer, Christian Füglein, Roland Schmitt, Steffen Räth, Walter Klopf, Georg Räth, Adalbert Englert, Ernst Rösch, stellvertretender Vorsitzender Norbert Englert und Kommandant Marco Walter.
Ehrungen bei der Reichmannshäuser Wehr (von links): Bürgermeister Stefan Rottmann, Vorsitzender Bernhard Schleyer, Christian Füglein, Roland Schmitt, Steffen Räth, Walter Klopf, Georg Räth, Adalbert Englert, Ernst Rösch, stellvertretender Vorsitzender Norbert Englert und Kommandant Marco Walter. Foto: Matthias Blum

Die Feuerwehr und die Feuerwehrkapelle sind eine tragende Säule im Ortsgeschehen von Reichmannshausen. Dies wurde bei der Jahresversammlung in den Berichten der Vorstandsmitglieder deutlich. Ein neues Feuerwehrhaus und ein neues Fahrzeug stehen für die nächsten zwei Jahre an. Kommandant Marco Walter berichtete von zwei Einsätzen. Einmal musste eine Straße von einem umgestürzten Baum freigeschnitten werden und ein Löscheinsatz war bei einem Waldbrand erforderlich.

Die Zahl der Aktiven stieg durch einen Zugang von zwei Personen im letzten Jahre auf 45 Feuerwehrleute, darunter sechs Frauen.  Bei fünf Sicherheitswachen leisteten 21 Aktive 40 Stunden. Ferner übernahm die Wehr das Aufstellen des Mai- und Weihnachtsbaumes, wirkte mit bei der Verkehrsüberwachung an der Schonunger Weihnacht und sicherte kirchliche Prozessionen ab. Die Jugendfeuerwehr zählt sechs Mitglieder, die elf Ausbildungsveranstaltungen auf Ortsebene mit den Jugendwarten Stefan Stühler, Benedikt Räth und Maximilian Räth absolvierten. Die Jugendlichen halfen mit beim Maibaumschmücken, beim Seefest und bei der dörflichen Jahresabschlussfeier. Vier der Jungfeuerwehrleute legten mit Erfolg den Wissenstest der Bayerischen Jugendfeuerwehr ab, so Marco Walter.

Er gab bekannt, dass Horst Klopf nicht mehr für Schonungen als Kreisbrandmeister zuständig ist, sondern sein Aufgabenbereich jetzt Stadtlauringen ist. Für die Gemeinde Schonungen ist Thomas Eberl als Kreisbrandmeister zuständig. Für dieses Jahr plant die Feuerwehr eine Leistungsprüfung Wasser auszurichten.

Ein TSF-L für die Reichmannshäuser Wehr

Da die Pläne für das neue Feuerwehrhaus jetzt genehmigt sind, soll der Neubau im September starten, versicherte Marco Walter. Der Abriss des jetzigen Gebäudes wird nach dem Seefest im Juni starten.  Als neues Auto ist voraussichtlich wird ein TSF-Logistik mit einer 7,5 Tonnen Karosserie beschafft, in das zwei Zusatzbeladungen für Waldbrand und Waldschaden in Form von Gitterboxen hinten eingeladen werden können. Die Anwesenden stimmten mehrheitlich dafür, das bei der Reichmannshäuser Wehr vorhandene Fahrzeug weiterhin zu behalten. Es wird vom Feuerwehrverein übernommen und auf Vereinskosten unterhalten.

Die Renovierung des Vereinsheimes der Wehr schreitet zügig voran, war von Bernhard Schleyer zu hören. Der Vorsitzende listete geleistete Arbeiten im Sanitärbereich, bei Elektro- und Wasserversorgung sowie Verputzarbeiten auf. Für ihre 25-jährige Treue zur Wehr zeichnete Bernhard Schleyer Steffen Räth, Dieter Füglein, Christian Füglein, Michael Werner und Marco Walter aus. Seit 40 Jahre gehört Georg Räth der Wehr an. Gerhard Räth und Walter Klopf sind seit einem halben Jahrhundert Mitglied und Roland Schmitt sowie Adalbert Englert traten vor sechs Jahrzehnten ein.

Bläsertreffen als Höhepunkt

17 Musikanten zählt die Feuerwehrkapelle, so deren musikalischer Leiter Ernst Rösch. Unterstützt wird die Kapelle bei Auftritten von Gastmusikern aus Thomashof, Hesselbach, Kerbfeld, Sulzfeld und Leinach. Ende 2019 hat Dirigent Alexander Dietz sein Amt zur Verfügung gestellt. „Höhepunkt im letzten Jahr war das Bläsertreffen in Forst“, versicherte Rösch, der von insgesamt 34 Auftritten der Kapelle berichtete. Für dieses Jahr sind die Teilnahme am Bläsertreffen in Hausen im Mai, die musikalische Gestaltung des ökumenischen Gottesdienstes am Fichtenbusch an Pfingsten und die Vierzehnheiligen-Wallfahrt sowie Auftritte bei örtlichen und überörtlichen Anlässen geplant.

Für Interessenten am Erlernen eines Instrumentes oder am Mitwirken in der Feuerwehr-Musikkapelle soll zu einem Info-Tag eingeladen werden, kündigte Ernst Rösch an. In seinem Grußworte betonte Stefan Rottmann, wie wichtig die Ortsteilwehren bei witterungsbedingten Schwierigkeiten sind. So gebe es mittlerweile häufiger Stürme, Starkregen, plötzliche Wintereinbrüche, oder Dürre und Hitze im Sommer, wodurch die Waldbrandgefahr steige. Der Rathauschef gab bekannt, dass neben Reichmannshausen auch im Ortsteil Löffelsterz ein neues Feuerwehrhaus mit Stellplätzen für zwei Feuerwehrfahrzeuge gebaut werden soll.

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