SCHWEINFURT

Sexueller Missbrauch: ein Jahr mit Bewährung

Zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilte das Schöffengericht am Schweinfurter Amtsgericht einen 74-jährigen Mann.

Er hatte im Herbst letzten Jahres ein Kind zweimal sexuell missbraucht. Das Gericht folgte damit dem Antrag des Staatsanwalts, dem auch der Verteidiger des Angeklagten und die Vertreterin des Nebenklägers zugestimmt hatten. Als Gründe für die Bewährung wurden genannt: Der Mann hat seine Taten in vollem Umfang eingeräumt und dem Kind so eine Aussage vor Gericht erspart. Die Taten waren eher niedrigschwellig.

Der 74-Jährige hat fünf Monate in Untersuchungshaft gesessen, und er ist gesundheitlich angeschlagen. Für ihn sprach auch, dass er im Vorfeld Kontakt mit der Fachambulanz für Sexualstraftäter bei der Caritas in Würzburg aufgenommen und sich außergerichtlich bereit erklärt hat, 3000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer zu zahlen. Gleichwohl bewegt sich der einschlägig vorbestrafte Mann nach Meinung des Gerichts im Grenzbereich zur Pädophilie und muss nun eine entsprechende Therapie machen.

Um das Opfer zu schützen, verzichtet die Redaktion darauf, weitere Details zu nennen.

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