Euerbach

Simone Seufert bewirbt sich ums Bürgermeisteramt

Freie Wählergemeinschaft Euerbach nominiert die 39-jährige Gemeinderätin. Sie hat einen für ungewöhnlichen Beruf.
Simone Seufert, Bürgermeisterkandidatin der Freien Wählergemeinschaft Euerbach.
Simone Seufert, Bürgermeisterkandidatin der Freien Wählergemeinschaft Euerbach. Foto: Sandra Raditsch

Eine Veränderung an der Spitze der Gemeinde Euerbach wird es nach der Kommunalwahl am 15. März 2020 geben: Bürgermeister Arthur Arnold kandidiert nach 24 Jahren im Amt nicht mehr. Seine Freie Wählergemeinschaft Euerbach wählte jetzt Gemeinderätin Simone Seufert zu ihrer Bürgermeisterkandidatin.

Das VfL-Sportheim war proppenvoll, gut 100 Personen, darunter viele jüngere Gesichter, waren zur Unterstützung der 39-jährigen Bewerberin gekommen. Arnold selbst schlug Simone Seufert als Kandidatin der Euerbacher Wählergruppierung vor.

Die Bewerberin ist, wie Arnold auch, CSU-Mitglied. Der Euerbacher Ortsverein hat sie bereits einstimmig zu seiner Kandidatin ernannt. Seufert gehört dem Gemeinderat von 2002 bis 2008 und,  nach einer Familienpause, von 2014 bis heute an. In dieser Periode steht sie der Fraktion aus Freie Wählergemeinschaft Euerbach, Wählergemeinschaft Sömmersdorf und CSU-Dorfgemeinschaft Obbach vor.

Fachkraft für Abwassertechnik

"Ich möchte gestalten", begründete Simone Seufert selbst ihre Kandidatur. Von Kindheit an engagierte sich die verheiratete Euerbacherin, Mutter zweier Kinder, in zahlreichen Vereinen und Organisationen: vom VfL-Sportverein bis zu den Pfadfindern, von Elternvertretungen bis zur Nachbarschaftshilfe. "Mittendrin statt nur dabei", gelte für sie, meinte Seufert mit dem Hinweis auf zahlreiche Einsätze vom Spielplatzbau bis zur Eisbärparty. Sie arbeitet als Fachkraft für Abwassertechnik beim Abwasserzweckverband Obere Werntalgemeinden. "Eine Männerdomäne", wie sie bemerkte.

Mit Blick auf ihren Leitspruch "Dorfleben, Dorf erleben, Dorf beleben" warb Seufert sowohl für gemeinschaftliches Anpacken und ehrenamtliches Engagement, als auch für die bisherige Gemeindepolitik, die sie mitgetragen habe: Krippenplätze, Offene Ganztagsschule, Senioren-Tagespflege, Kreiselbau, Gewerbegebiet, Innenentwicklung.

Ihr Programm "Zukunft 2020" beinhalte aber auch die Schaffung von neuem Baugrund für Ortsansässige, allerdings maßvoll, als Ortsabrundung. Seufert versprach unter anderem Hilfe bei der ärztlichen Versorgung und Unterstützung bei den Sanierungsplänen in Sömmersdorf.

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