GEROLZHOFEN

Souveränes Auftreten üben

Entspannte Atmosphäre: Nervös waren die Mittelschüler nur vor dem Bewerbungsgespräch mit Mitgliedern des Rotary-Clubs Ge... Foto: Horst Fröhling

Ein Bewerbungstraining der besonderen Art durchliefen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Mittelschule Gerolzhofen. In Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Gerolzhofen-Volkach führen dessen Mitglieder mit den Jugendlichen Bewerbungsgespräche.

Damit sollten wir fit gemacht werden für einen erfolgreichen Start in die Arbeitswelt. Bereits zum siebten Mal wurde dieses besondere Bewerbungstraining an der Mittelschule durchgeführt. „Wir sind hier, um euch zu helfen, erfolgreiche Bewerbungen zu starten“, erklärte Hubert Zinkl, Präsident des Rotary-Clubs Gerolzhofen-Volkach zu Beginn.

„Wir unterstützen euch gerne.“ Wichtig beim Vorstellungsgespräch sei der erste Eindruck, betonte Schulleiter Horst Fröhling. Denn man bekomme keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen, ergänzte er. Den Schülern sprach er Mut bei ihrer anstehenden Berufswahl zu und riet ihnen, ihren Wunschberuf zu ergreifen.

Jeder Schüler hatte vor dem Bewerbungsgespräch eine Bewerbungsmappe erstellen müssen, wie später bei der Lehrstellen- und Jobsuche. Die Mappe war Grundlage für das folgende Gespräch. Doris Müller vom Rotary-Club hatte den Zeitplan für die Bewerbungsgespräche erstellt. 14 Rotarierer hatten sich Zeit für das Bewerbungstraining mit den Schülern genommen.

Am Anfang sei sie schon sehr nervös und nachdenklich gewesen, bekannte Selina aus der 9b. Doch im Verlauf des Gesprächs sei sie ruhiger geworden. Insgesamt sei das Gespräch sehr gut gewesen für ihre späteren Bewerbungen. Nervös war auch Jennifer aus der 9a vor dem Gespräch. Doch die Schülerin stellte hinterher erleichtert fest, dass sie sehr gute Tipps für ihren weiteren Berufsweg erhalten habe.

Auch Julia aus der 10M war nach anfänglicher Nervosität begeistert. Ihr Gesprächspartner, Herr Koch, sei sehr nett gewesen. Sie sei mit einem positiven Gefühl aus dem Gespräch herausgegangen. Die Verbesserungsvorschläge werde sie übernehmen.

Ihr Klassenkamerad Robin war zum Bewerbungsgespräch bei Rainer Vogt, pensionierter leitender Oberstaatsanwalt. Er sei ganz schön nervös gewesen, bekannte der Zehntklässler. Doch er habe von dem sehr informativen Bewerbungsgespräch für sein künftiges Berufsleben profitieren können.

Melanie Ebner, Klassenleiterin der 9a, stellte fest, dass die Vorbereitung auf die Bewerbungsgespräche den Schülern viel gebracht habe. Es sei besser, wenn sie die Gespräche mit Experten üben, die von außerhalb der Schule kommen, als wenn sie das im Unterricht täten.

Souverän und angstfrei werden

Ihr Kollege André Krauß, Klassenleiter der 9b, hob den Trainingseffekt hervor, den diese Bewerbungsgespräche für die Jugendlichen haben. Dass ihre Schüler besser bei solchen Bewerbungsgesprächen werden, souverän und angstfrei, hofft Anneke Krüger, die Klassenleiterin der 10M der Mittelschule.

„Das Niveau, das wir in dieser Woche erlebt haben, war das beste bis jetzt“, sagte der Dr. Fritzmartin Kelber begeistert nach Abschluss der Bewerbungsgespräche. Der im Rotary-Club engagierte Arzt hält viel davon, dieses Training in der Schule durchzuführen. Er sei jetzt schon das vierte Mal dabei gewesen. Das Bewerbungstraining solle den Mittelschülern Motivation geben. „Ich hatte Gespräche mit sehr zielstrebigen Schülern“, sagte Kelber. Sie hätten sich über ihren Wunschberuf und den künftigen Betrieb vorher bestens informiert.

Das Fazit: Wir haben neue Lernerfahrungen für unsere Zukunft gemacht und sind auf die in den kommenden Wochen anstehenden realen Vorstellungsgespräche besser vorbereitet. So können wir sicherer präsentieren und selbstbewusster auftreten.

Rotary-Club

Humanitäre Dienste

Rotary International ist die Dachorganisation der Rotary-Clubs. Dabei handelt es sich um in vielen Ländern verbreitete Service-Clubs, zu denen sich Angehörige verschiedener Berufe unabhängig von politischen und religiösen Richtungen zusammengeschlossen haben. Als Ziele nennt Rotary humanitäre Dienste, Einsatz für Frieden und Völkerverständigung sowie „Dienstbereitschaft im täglichen Leben“. Im deutschsprachigen Raum heißen die Mitglieder Rotarier. 51 148 Rotarier

Der Name Rotary (englisch für „rotierend, drehend“) erwuchs aus dem wöchentlich wechselnden Treffpunkt der ersten Mitglieder. Heute entspricht ihm der Brauch, die meisten Ämter im Club jährlich neu zu besetzen. Gegründet 1905 sind zur Zeit in 166 Staaten rund 1,2 Millionen Menschen Mitglied der über 33 100 Rotary-Clubs. Deutschland kennt 1006 Clubs mit 51 148 Rotariern. Etliche dieser Clubs helfen bei der Berufswahl wie die Mitglieder des Distrikts Gerolzhofen-Volkach.

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