SENNFELD

Spaß mit Bärenrolle und Holzäpfeln

Nicht einfach: Im Rahmen des Erlebnisparcours Holz-Wasser-Steine zählte zu den Aufgaben, auf Steinen zu balancieren.
Nicht einfach: Im Rahmen des Erlebnisparcours Holz-Wasser-Steine zählte zu den Aufgaben, auf Steinen zu balancieren. Foto: Klemens Vogel

(ng) Das Regen-Risiko war zu groß: So verlegten Spiel- und Theatertrainer Michael Keim und sein Team den Spieltag der Mainbogen-Gemeinden von der Sport- und Freizeit-Anlage in die Frankenhalle. Im Mittelpunkt stand der Erlebnisparcours „Holz-Wasser-Steine“, mit dem es Keim gelang, Natur „mit wenig Material“ kreativ erleben zu können.

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So förderten die „Holz-Spiele“ nicht nur die Geschicklichkeit sondern auch die Zusammenarbeit, wenn mit Stöcken Holzringe weitergegeben, „Holzäpfel“ in einen Korb abgelegt oder Holzteile nur mit Gefühl gemeinsam zusammengeschraubt werden sollten. Bei den Steinen bestand die Möglichkeit, diese auf den Ellenbogen zu legen und nach „Hochschleudern“ wieder zu fangen, auf ihnen zu balancieren oder zielgenau zu werfen. Beim Wasser galt es, den Wasserverbrauch einzuschätzen, Wasserflaschen umzulegen oder Münzen in ein Glas zu werfen, das in einem mit Wasser gefülltem Gefäß stand.

Großes Interesse bei den Kindern fanden die Bewegungsspiele mit verschiedenen Geräten wie die Bären-Rolle - einer Tonne, mit der der Spieler durch Balance-Bewegungen versucht nicht herunterzufallen. Bei den Brettspielen stand der „Siedler von Katan“ hoch im Kurs. Hier bestand die Möglichkeit die Kooperation - Rohstofftausch mit den Mitspielern - mit der Aussicht auf Gewinn zu verbinden.

Für Walter Remme vom Verein „Motiva Spielzeit“ schaffen Naturmaterialien wie Bambus, Stein, Holz oder Papier einen leichten Spieleinstieg, weil sie leicht zu durchschauen sind. Die angebotenen Spiele in „XXL-Größe“ boten vor allem den Kindern einen großen Anreiz, „ein Spiel zu beginnen“.

Sennfelds Bürgermeister Emil Heinemann, dessen Spiel-Initiative sich die Kollegen aus dem Mainbogen angeschlossen hatten, zog eine positive Bilanz, da der Einsatz geringer finanzieller Mittel zu einer großen Begeisterung bei den Besuchern geführt hat. Für das nächste Jahr hofft er auf besseres Wetter, um das „Naturerlebnis auf der Sport- und Freizeit-Anlage zu intensivieren“.

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