Oberschwarzach

Spielplatz oder Sitzplatz im Baugebiet?

Die Pflasterarbeiten im Friedhof von Siegendorf sind größtenteils abgeschlossen. Es fehlen unter anderem noch das Schöpfbecken und die Begrünung. Foto: Gudrun Theuerer

Oliver Wallach von der Planungsschmiede Braun (Würzburg) stellte in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderats von Oberschwarzach die aktuelle Planung für die Wasserverteilung und das Abwasser für den zweiten Bauabschnitt im Baugebiet Tannenbühl in Wiebelsberg vor. Für die 180 Quadratmeter große geplante Asphaltfläche in der Mitte des Baugebietes regte der Planer an, diesen Platz mehr aufzulockern. Durch das Pflastern der Fläche inklusive der geplanten zwei Parkplätze könne man das gut erreichen, außerdem könnte man einen der beiden vorgesehenen Bäume mehr in die Mitte rücken und insgesamt den Platz mehr begrünen.

Aus dem Gemeinderat wurden dazu zwei weitere Überlegungen mit ins Spiel gebracht. Zum Einen gibt es den Wunsch von Anwohnern, in der Siedlung einen Spielplatz zu integrieren, zum Anderen wäre auch ein Sitzplatz unter dem Baum denkbar. Während bei der Spielplatzlösung nur die zwei, im Bebauungsplan vorgesehenen Parkplätze mit integriert werden könnten, wären bei einem Sitzplatz eventuell auch vier Parkplätze denkbar, was im Hinblick auf die geringe Parkfläche auf der nur fünf Meter breiten Straße hoch zur Siedlung ein Vorteil wäre. Oliver Wallach versprach, für beide Varianten Vorschläge auszuarbeiten.

Bürgermeister Manfred Schötz berichtete zum Ausschreibungsverfahren für die Schlosssanierung, dass es eine Besichtigung mit Michael Kunz vom Büro "gk Projektmanagement” gegeben habe. Der Architekt wird zunächst weitere Informationen zum Projekt sammeln, um sich ein genaues Bild zu machen. Im Anschluss wird Kunz dem Marktgemeinderat in einer der nächsten Sitzungen erste Planungen vorstellen die weitere Vorgehensweise abstimmen. 

Quartiersmanagerin Anneke Schilling erinnerte an die bevorstehenden "Anwendungswochen” vom Mittwoch, 26. Juni, bis Freitag, 5. Juli. In diesem Zeitraum sind Studierende der Universität Bamberg in Ortsteilen der Marktgemeinde unterwegs. Die Ergebnisse der Veranstaltung werden dann am Freitag, 5. Juli, um 9 Uhr öffentlich im Schloss präsentiert. 

Weiter informierte Schilling darüber, dass nun der Termin für die öffentliche Ortsbegehung 'Barrierefreie Marktgemeinde Oberschwarzach' feststeht. Sie findet am Samstag, 5. Oktober, ab 13.30 Uhr statt. Treffpunkt ist der Schlosshof.

Gegen den Vorschlag, das Preisgeld für den kürzlich erworbenen Innovationspreis für das Quartierskonzept der Marktgemeinde für die Umsetzung des geplanten Generationenplatzes zu verwenden, hatte der Markgemeinderat nichts einzuwenden.

In Bezug auf das Mobilitätskonzept gibt es ein neues Förderprogramm des bayerischen Verkehrsministeriums für den Einsatz von Bürgerbussen im ländlichen Raum. Für die Anschaffung eines Kleinbusses gibt es eine Förderung von 50 Prozent, maximal 20 000 Euro. Barrierefreie Fahrzeuge werden sogar mit bis zu 30 000 Euro gefördert. Auch Organisationsausgaben wie Kosten für Fahrerlaubnisse zur Fahrgastbeförderung werden bezuschusst. Notwendig für den Einsatz eines Bürgerbusses sind allerdings freiwillige Fahrer. Bevor man sich weiter mit diesem Thema im Gemeinderat beschäftigt, möchte man in einem der nächsten Amtsblätter anfragen, ob sich Bürger als Fahrer bereit erklären würden. 

Bürgermeister Schötz informierte ferner darüber, dass Hugo Barthel vom Ingenieurbüro ProTerra aus Knetzgau die aktuellen Daten für die Kläranlage von Oberschwarzach aufnehmen wird, um zu ermitteln, welche Maßnahmen durchgeführt werden müssen, um die Kläranlage noch möglichst lange in Betrieb halten zu können.

Mit aktuellen Bildern von den Pflasterarbeiten konnte sich der Marktgemeinderat abschliessend von dem guten Fortschritt bei der Friedhofsanierung in Siegendorf überzeugen.

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