Bischwind

Sportheim soll auf jeden Fall saniert werden

Bürgermeister Lothar Zachmann ging in der Sitzung des Dingolshäuser Gemeinderats auf die Finanzsituation der Gemeinde in Bezug auf die Corona-Krise ein. Aus seiner Sicht sei es das falsche Signal einer Kommune, alle Investitionen in Frage zu stellen. Insbesondere die Sanierung des Sportheims sollte wie geplant realisiert werden, da die Zuschusszusage des Bauministeriums vorliege und diese an enge Fristen gebunden ist. Mit verschiedenen Möglichkeiten werden Kommunen in dieser Zeit unterstützt, so kann die Stundung der Kreisumlage beantragt oder Kassenkredite ausgeschöpft werden. Da im beschlossenen Haushaltsplan 2020 keine Kreditaufnahmen vorgesehen sind, müsse im Bedarfsfall auch über einen Nachtragshaushalt nachgedacht werden, so Bürgermeister Zachmann.

Der Dingolshäuser Gemeinderat stimmte der Planänderung für ein bereits im Rohbau befindliches Gebäude in der Straße "Am Rathaus" zu, in dem nun zwei Wohneinheiten entstehen sollen. Der Plan war vor eineinhalb Jahren bereits zur Beschlussfassung vorgelegt worden und der Bau wurde auch bereits begonnen. Die Ausführung soll nun in geänderter Form erfolgen und somit hatte das Gremium nun nochmals über die Änderungen zu beraten. Hier machte man sich insbesondere über die notwendigen PKW-Stellplätze Gedanken, die in der Planung nach den vorliegenden Vorschriften jedoch ausgewiesen sind.

Der Gemeinderat signalisierte auch sein gemeindliches Einverständnis für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses in der Ziegeleistraße auf einem nun geteilten Grundstück und erteilte gleichzeitig auch die notwendigen Befreiungen bezüglich der Baugrenzen und der Dachform.

Mit 5000 Euro wird die Gemeinde die Anschaffung einer Sonnenschutzanlage an der Südseite des Kindergartens bezuschussen. Nachdem die Pfarrei einen Zuschuss in gleicher Höhe signalisiert hat, wurde dieser Beschluss bei einer Gegenstimme gefasst. Die gesamte Investition beträgt 11 400 Euro, so dass dem Kindergarten-Trägerverein ein Eigenanteil verbleibt, der über Spenden finanziert werden soll.

Aufgrund einer Bestimmung des Bayerischen Wassergesetzes muss die Gemeinde die örtlichen Kanäle befahren und deren Zustand dokumentieren. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, diese Investition - und damit auch die Kosten - über mehrere Jahre zu verteilen und dieses Jahr und jeweils in den beiden Folgejahren jeweils ein Drittel des Netzes prüfen zu lassen.

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