Schweinfurt

Stadt investiert Millionen für neue Kitas und Kindergärten

Der Bau neuer Kindertagesstätte und Kindergärten ist aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl in Schweinfurt absolut notwendig. Im Bild der Bau der Kita am Spitalseeplatz, die mittlerweile schon eröffnet ist. Foto: Anand Anders

Man würde es spontan nicht vermuten, aber der Teilhaushalt 12, Jugend, der Stadt Schweinfurt ist einer der höchsten im Vergleich zum Gesamtvolumen des städtischen Haushaltes mit rund 240 Millionen Euro. Nach Abzug der Erstattungen durch Bund und Freistaat bleiben 19,23 Millionen Euro als Kostenansatz im städtischen Haushalt für 2020.

Das sind laut Jugendamtsleiterin Maria Albert-Wirsching nur rund 200 000 Euro mehr als im laufenden Jahr veranschlagt, was unter anderem daran liegt, dass die Einnahmen um 1,2 Millionen Euro gestiegen sind, weil sich gesetzliche Änderungen unter anderem bei der Erstattung von Kindergarten- und Kita-Beiträgen für den städtischen Haushaltssäckel positiv auswirken. Kämmerin Anna Barbara Keck wird's freuen, sie musste wegen der stark gesunkenen Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2019 eine zehnprozentige Kostenkürzung in allen Haushaltsstellen verfügen, wo es möglich ist.

Neue Kindertagesstätten sind notwendig

Das meiste Geld veranschlagt wird bei der Betriebskostenförderung für Kindertagesstätten und Kindergärten, nach Abzug der Förderungen vom Land bleiben 6,3 Millionen Euro für die Stadt. Der Bau neuer Kindertagesstätten ist aufgrund des Bevölkerungswachstums der Stadt – das im krassen Gegensatz zu der Prognose aus dem Schulentwicklungsplan von 2016 steht – eine absolute Notwendigkeit, wie Albert-Wirsching immer wieder betont. Hier stehen sieben Millionen Euro im Investitionsplan 2020 und noch einmal fünf für 2021. Erwartet werden insgesamt 8,9 Millionen Euro an Förderung. Ein weiterer großer Posten sind die erzieherischen Hilfen für Familien durch die Jugendhilfe, für die 4,4 Millionen Euro veranschlagt sind, rund 500 000 Euro mehr als 2018. Das Thema spiegelt einen deutschlandweiten Trend wider.

Zahlreiche Zuschussanträge positiv beschieden

Neben der Genehmigung des Haushaltsentwurfs hatte der Jugendhilfeausschuss kürzlich auch zahlreiche Zuschussanträge zu bearbeiten, die alle genehmigt wurden. 2000 Euro gibt es für das seit Jahren erfolgreiche Projekt "Schweinfurter Produktionsschule" des bfz, 65 000 Euro Globalkostenzuschuss für den Stadtjugendring sowie zusätzlich 19 500 Euro für verschiedene Projekte wie das Kultival 2020 oder das Juleica-Bonusheft.

Der Offene Jugendtreff "kom,ma" der Diözese Würzburg in der Schultesstraße bekommt 1000 Euro Zuschuss für den Jugendtreff und noch einmal 5000 Euro für die offene Ganztagesgruppe, in der 19 Schweinfurter Schüler betreut werden. Die evangelischen Kindergärten bekommen ihre Fahrtkosten für die Kindergartenstadtranderholung ersetzt, die Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle der Diözese Würzburg den beantragten Zuschuss von 7000 Euro. Weitere 3500 Euro bekommt das evangelische Bildungswerk für Maßnahmen zur Förderung der Familienbildung, 10 000 Euro gibt es für das Projekt des Sozialdienstes der katholischen Frauen, die Eltern- und Familienbegleitung in der Gemeinschaftsunterkunft "Breite Wiese" organisieren.

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