GEROLZHOFEN

Standpunkt: Eine gute Nachricht für Geo

Standpunkt: Eine gute Nachricht für Geo

Die Entscheidung, dass die Seniorenwohnanlage tatsächlich gebaut wird, ist gut für unsere Stadt. Die Gesellschaft wird in den kommenden Jahrzehnten immer älter und da ist es ein wichtiger Standortvorteil für ein Mittelzentrum wie Gerolzhofen, dass es solch barrierefreie Wohnanlagen für möglichst große Selbstbestimmung und Selbstverantwortung gibt – mit Sicherheit gebenden Hilfs- und Betreuungsangeboten in unmittelbarer Nachbarschaft. Nicht zuletzt bringt das Klientel, das dort wohnen wird, auch Kaufkraft in die Stadt.

Eines ist aus Sicht einer homogenen Stadtentwicklung allerdings bedauerlich. Es ist der Umstand, dass es nicht möglich war, die Wohnanlage im Herzen der Stadt zu errichten, sondern draußen in der Peripherie. Ich denke an das Sanierungsgebiet im Bereich der alten Lagerhallen Wolf und der Spedition Greß, also zwischen der Bürgermeister-Weigand-Straße, Friedenstraße und Bahnhofstraße. Wäre es dort für ältere und alte Menschen nicht ideal gewesen? Einkaufsmöglichkeiten gleich um die Ecke, kurze Wege zu Post, Stadtbibliothek, Rathaus und Museen. Stadtpfarrkirche und Erlöserkirche sind in Sichtweite, der Busbahnhof nur einen Steinwurf entfernt. Dass es nicht so gekommen ist, ist schade.

Mit der wegweisenden Wohnanlage ist das neue Baugebiet „Nördlich der Weißen Marter“ praktisch auf einen Schlag voll. Denn auch für die übrigen neun freien Grundstücke soll es, so ist zu hören, schon vier bis fünf Reservierungen geben. Bis ein Neubaugebiet planungsrechtlich auf den Weg gebracht wird, dauert es in der Regel ein Jahr. Droht jetzt eine Bauplatz-Knappheit, eine Phase, an der die Stadt das Schild „Ausverkauft!“ an die Tür hängen kann? Nun ist der Stadtrat gefordert.

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