Sennfeld

Straßenbaustelle sorgt für erregte Gemüter

An der Einfahrtskreuzung nach Sennfeld hat der Gemeindebauhof die Pflanzinseln erneuert. Foto: Sebastian Schmitt

Die Straßenerneuerung in der Weyerer Straße in Sennfeld und die dortige Baustelle bewegt die Gemüter. Über Parkverbot und Mülltonnen diskutierte der Sennfelder Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung.

Die Baufirma hatte ein totales Parkverbot gewünscht, um möglichst ungestört arbeiten zu können. Aus Rücksicht auf die Anwohner hat die Gemeinde das Parkverbot auf die Hälfte der Straße reduziert, erläuterte Bürgermeister Oliver Schulze. Die Anwohner könnten für die Bauzeit den Parkplatz hinter der Alten Schule nutzen.

Ortskundige umfahren die Baustelle auf dem Fischlochweg, wusste Peter Knieß und berichtete von Behinderungen. Auf gegenseitige Rücksichtnahme und Vernunft hoffte der Bürgermeister, im Wissen, dass die Bauzeit eine angespannte Situation darstelle.

Bauvorhaben abgelehnt

Wohin denn nun die Anwohner ihre Mülltonnen bringen sollten, fragte Christian Birkmeyer nach, zumal Anlieger missverständliche Schreiben erhalten hätten. Jeweils an die erreichbare Seite der Baustelle, so Schulze.

Am Ortseingang von Sennfeld hat der Bauhof an der Straßenkreuzung Hauptstraße/Schweinfurter Straße/Schwebheimer Straße auf Wunsch des Gemeinderats die Pflanzbeete erneuert. Auf Nachfrage von Klaus Birkmeyer informierte Bürgermeister Schulze, dass auch Blumenzwiebeln für den Frühling dort eingebracht wurden.

Längere Diskussionen gab es über einen Bauantrag aus der Konrad-Wagner-Straße, der eine größere Hauseingangsüberdachung wünschte sowie eine Terrassenüberdachung. Beides widerspricht aber dem Bebauungsplan, weil Baugrenzen und die Grundflächenzahl überschritten werden und weil eine überdachte Terrasse als Nebengebäude gewertet werden müsste, was laut Bauamt nicht zulässig sei. In zwei getrennten Abstimmungen lehnte der Gemeinderat eine Befreiung vom Bebauungsplan und damit das gesamte Bauvorhaben ab.

Gemeindewahlleiter gewählt

Zum Gemeindewahlleiter für die Kommunalwahl am 15. März 2020 bestellte der Gemeinderat Niklas Reuß, sein Stellvertreter wird Geschäftsleiter Thomas Wagenhäuser sein.

Angesichts bevorstehender Kommunalwahlen auch in der Stadt Schweinfurt erinnerte Gerold Schömig an das Anliegen, im Schweinfurter Hafen in der Carl-Benz-Straße Richtung Sennfeld eine Rechtsabbiegerspur einzurichten, um Rückstaus zu vermeiden. Bereits 2017 hatte die Gemeinde einen Vorstoß unternommen, das Staatliche Bauamt ist für die Angelegenheit zuständig. Man müsse versuchen, eine Lösung hinzubekommen, meinte Schömig.

Eine gefällte große Weide hinter der Pferdekoppel in Verlängerung der Konrad-Wagner-Straße war Michael Klüpfel ein Dorn im Auge. Ob dies mit rechten Dingen zuging, will die Gemeinde klären.

In nichtöffentlicher Sitzung beschloss der Gemeinderat, die alte und holzwurmbefallene Dreschmaschine der Gemeinde zu entsorgen, da eine Restaurierung nicht in Frage komme. Nachdem sie zuvor über Ebay angeboten worden war, wird sie dem Dorfverein Halsheim, Stadtteil von Arnstein, unentgeltlich überlassen.

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