WIPFELD

Tempo-30-Zone soll kommen

Eine Grundsatzentscheidung fällte der Wipfelder Gemeinderat in Bezug auf zwei Bauvoranfragen und den damit zusammenhängenden Bebauungsplan „Ackerpfädlein“. Ebenso wurden Möglichkeiten der Gestaltungsvorschriften für Erdurnengräber besprochen und die Teilnahme am Förderprogramm zur Erhebung der Innenentwicklung beschlossen.

Schon in der vergangenen Sitzung sorgten die beiden Bauvoranfragen für große Diskussion. Es wurde festgelegt, dass dieses Thema nach der Sommerpause wieder auf die Tagesordnung kommen sollte, da mit den dazugehörigen Befreiungen auch der gesamte Bebauungsplan überdacht werden müsse. Laut Bürgermeister Tobias Blesch gebe es nur eine eingeschränkte Auswahl an Lösungen: Einerseits die komplette Ablehnung der Bauvorhaben, die Erteilung der Befreiungen, die Änderung des Bebauungsplans oder die Änderung desselben innerhalb einer räumlichen Begrenzung.

Gabriele Brach sprach sich umgehend für die Änderung des Bebauungsplans aus, genauso wie Sebastian Lother, da man sich ihrer Ansicht nach außerhalb des historischen Ortskerns für moderne Architektur öffnen müsse und es schon weitere Ausnahmen von der Regel gäbe. Der Beschluss gewährte die Befreiungen für die Bauvorhaben, einschließlich der Installation mehrerer Dachformen und eines Kubusbaus. Für die Änderung des Bebauungsplans soll eine externe Firma hinzugezogen werden.

Für die Gestaltung der Erdurnengräber sei durch zwei schon vergebene Plätze ebenfalls Handlungsbedarf erklärte Wipfelds Bürgermeister. Hier waren vor allem Fragen nach der Gestaltung und der Belegungszeit im Fokus. Es soll demnach keine Grabplatten geben, die Verlängerungszeit eines Erdurnengrabes soll flexibel festlegbar sein, zwischen zehn oder 15 Jahre. Alles weiter sei mit der momentanen Friedhofsatzung gut vereinbar, so Blesch.

Ebenfalls Zustimmung fand der Vorschlag Bleschs, sich auf Verwaltungsgemeinschafts-Ebene zusammen mit der Gemeinde Schwanfeld, für das Förderprogramm zur Erhebung der Innenentwicklung zu bewerben. Der Freistaat fördert Maßnahmen zur Erkenntnis von Innenentwicklungspotenzialen mit einem Beitrag von 60 Prozent.

Letztlich kam die Frage auf, ob man, wie jetzt nach Änderung der Straßenverkehrsordnung möglich, die Geschwindigkeit beim Kindergarteneingang in der Obereisenheimer Straße auf 30 km/h festsetzten solle. Dem stimmten die Gemeinderäte zu, es soll ein Antrag über eine Dreißigerzone in einem 300 Meter Umkreis gestellt werden. Dies würde auch den Marktplatz mit einschließen sowie zwei unübersichtliche Kreuzungen.

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