THEATER

Ursina Maria Braun spielt Bach

Ursina Maria Braun ohne Kontakt
Ursina Maria Braun ist musikalisch sowohl auf dem modernen als auch auf dem Barockcello zu Hause. Foto: Nicolas Mercier

Die Cellistin und Komponistin Ursina Maria Braun gehört zu jener Spezies junger Musiker, die sich auf uneitle Art mit Haut und Haaren einem vielseitigen und kreativen Wirken verschreiben: Auf dem modernen Cello wie dem Barockcello, als Solistin mit Orchester, als Kammermusikerin, als Stimmführerin oder Tuttispielerin im Orchester sowie als Komponistin. Sie zeichnet sich als ausdrucksstarke, historisch informierte und eigenständige Musikerin aus; letzteres gilt insbesondere auch für ihre kompositorische Tätigkeit. Am Sonntag, 29. März, um 19.30 Uhr (Foyer-Konzertmiete und Konzertmiete I „F“ und Freier Verkauf), ist Ursina Maria Braun im Rahmen der besonderen Konzerte im Theaterfoyer mit einem Cellorezital zu erleben. Auf dem Programm stehen drei Cellosuiten von Johann Sebastian Bach.

Neben ihrem Studium, das sie im Sommer 2019 bei Clemens Hagen abgeschlossen hat, spielt Ursina Maria Braun bereits regelmäßig beim Concentus Musicus Wien, beim Ensemble Prisma Wien und als gelegentliche Zuzügerin beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks München. Ihr Herzensanliegen ist das Projekt Spira Mirabilis mit dem sie – als inspirierende Stimmführerin – an prominenten Konzertorten auftritt (u.a. Scala Milano, Queen Elizabeth Hall London, Aldeburgh- und Bath-Festivals, Neapel, Florenz, Paris, Barcelona, Bremen, Hamburg). Im April 2019 hatte sie ihr erstes bedeutsames Solorezital: mit drei Solosuiten von Bach im Rahmen der Thüringer Bachwochen, gespielt auf dem Barockcello.

Ihr Studium begann Braun bei Thomas Grossenbacher in Zürich, setzte es bei Clemens Hagen und Heinrich Schiff in Salzburg und Wien fort, um nach dessen Tod (2016) bei ihrem früheren Lehrer Clemens Hagen nun das Studium zu beenden. Sie erspielte sich den ersten Preis am internationalen Concorso Enrico Mainardi in Salzburg (2013), ist Bachpreisträgerin des internationalen Bachwettbewerbs Leipzig (2016), wo sie auch mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde.

Nach verschiedenen Kompositionspreisen an schweizerischen Jugendmusikwettbewerben wurde ihr 2008 die Ehre der Uraufführung ihres Werkes „Das etwas andere Schlaraffenland“ durch die zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker im großen Saal der Philharmonie Berlin zuteil. Es folgten Aufträge seitens des Musikkollegiums Winterthur für ein Werk in symphonischer Besetzung sowie kleinere Aufträge für Solisten des Chamber Orchestra of Europe oder das von Werner Bärtschi kuratierte Festival „Klavierissimo“. Derzeit arbeitet Braun an einem Streichquartett im Auftrag des Musikkollegiums Winterthur sowie an einem Werk in kleinerer Besetzung für das Mozarteum Orchester Salzburg.

Vorverkauf ab Samstag, 1. Februar, Tel. (0 97 21) 51 49 55 oder 5 10 – oder Internet: www.theater-schweinfurt.de

Rückblick

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  2. Eine Ode an Liebe und Freiheit
  3. Eine Geschichte vom Erwachsenwerden
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  6. Sternstunden am Klavier
  7. In Andenken an einen Engel
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  9. Spielzeug aus Schweinfurt
  10. Der größte deutsche Medienskandal
  11. Hommage an einen Weltstar
  12. Künstler mit Talent und Potenzial
  13. Rückert hätte kein Denkmal gewollt
  14. Stilikone und Liebling der Epoche
  15. Zunehmen vor dem Abnehmen
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  22. Farben und ihre Wirkung auf Körper und Seele
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  28. Der Zauber des Schauspiels
  29. Künstler aus der ganzen Welt zu Gast
  30. Bummeln und Kunst shoppen
  31. Neuauflage für das Kunst-Karrée
  32. Landschaft und menschlicher Körper
  33. „Schwerkraft – Fliehkraft“ in der Kunsthalle bis 8. März
  34. Kreatives rund um Friedrich Rückert
  35. Rock ?n? Roll und Heimatfilme
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  37. Die Biene auf der Bühne
  38. Poetisches Wellenbad der Gefühle
  39. Frauenpower im Mittelpunkt
  40. Auf den Spuren der Liebe
  41. Auf ein Bier mit Onkel Punkrock
  42. Dampferfahrt, Weinprobe und Musik
  43. Neues Buch von Klaus Gasseleder
  44. Ein breites Spektrum gezupfter Klänge
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