Werneck

Vasbühl bekommt Dorfplatz für 770 000 Euro

Zugestimmt hat der Gemeinderat der Umsetzung des Vasbühler Dorfplatzes. Wie die Ortsmitte beim Feuerwehrhaus künftig aussehen soll, zeigt die Visualisierung. Foto: Entwurf: Architekturbüro Gerber

Die Verwirklichung eines lang gehegten Wunsches der Vasbühler Bevölkerung rückt näher. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats fand die von Architekt Benedikt Gerber vorgestellte Planung für den Dorfplatz die Zustimmung.

Damit ist der Weg frei für die Umsetzung des im Gemeindeentwicklungskonzept als Leuchtturmprojekt für Vasbühl festgehalten Vorhaben. Die Gesamtkosten liegen laut Kostenermittlung des Architekten bei derzeit 770 000 Euro.

Entstehen soll beim Feuerwehrhaus ein Platz mit Aufenthaltsqualität, der für Feste und Veranstaltungen genutzt werden kann. Ein leer stehendes Gehöft, das die Gemeinde erwerben konnte, ist mit viel Eigenleistung der Vasbühler bereits abgerissen und der Platz momentan geschottert.

Im März wurde der Bevölkerung im Sportheim ein erster Planentwurf vorgestellt. Die vorgebrachten Anregungen und Überlegungen fanden laut Gerber in der weiteren Planung Berücksichtigung. Eine Förderung hat das Amt für Ländliche Entwicklung bereits in Aussicht gestellt. Realistisch sei eine Förderhöhe von 50 Prozent, sagte Bürgermeisterin Edeltraud Baumgartl.

Zentraler Festplatz mit Bühne

Geplant ist ein zentraler Festplatz mit einer Bühne für öffentliche Veranstaltungen und einem Bereich für Ausschank und Bewirtung. Vorgesehen sind außerdem ein Rückzugsbereich, Sonnenschutz durch eine Pergola, Grün als gestaltendes Element, ein öffentliches WC und eine zusätzliche Verbindung zum Bushäuschen. V

om Löschteich aus wird ein Wasserlauf um den Platz angelegt. Um die Wasserqualität zu verbessern, wird der Teich künftig belüftet. Bearbeitet wird eine Gesamtfläche von 1300 Quadratmeter, wovon 840 auf den Dorfplatz und 460 auf die den Platz umschließenden Straßen entfallen. Ein Großteil der Flächen wird gepflastert.

Da der Platz etwa für die Vorarbeiten bei Festen befahrbar sein soll, wird er 70 Zentimeter tief ausgekoffert und bekommt einen Unterbau wie eine Straße, erklärte Gerber. Bedenken gab es im Rat, da der geschotterte Platz derzeit rege zum Parken genutzt wird.

Mit Leben gefüllt, nicht mit Autos

Künftig soll er mit Leben erfüllt werden und nicht mit parkenden Autos, äußerte der örtliche Gemeinderat Hans Spahn. Schilder nützen allerdings nichts, weshalb Gestaltungselemente und mobile Sperren das Einfahren unterbinden sollen, erklärte Gerber.

Die Platz-Beleuchtung ist nicht förderfähig und in der Planung deshalb nicht berücksichtigt, erfuhr Steffen Rumpel auf Nachfrage.

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