Schweinfurt

Verflucht, verteufelt, vertrieben: Das Leiden der Stadttauben

Für die einen sind sie die Ratten der Lüfte, andere sehen in ihnen Tiere, denen es in den meisten Städten einfach dreckig geht. Initiativen gehen dagegen an, auch hier.
Stadttauben
Auf der Suche nach Nahrung streifen Stadttauben durch Schweinfurts Innenstadt. Sie laufen viel, auch um Energie zu sparen. Das hat fatale Folgen. Foto: Katja Beringer
Sie sind scheinbar überall, auch in Schweinfurt, flattern und trippeln durch die Stadt. Immer auf der Suche nach Nahrung, dem nächsten Brotkrumen, dem nächsten Essensrest, den sie aufpicken können. Allein das zeigt für Tierschützer schon das Elend unserer Stadttauben: denn die Nachkommen von Zuchtrassen sind eigentlich reine Körnerfresser – doch die findet man in Städten nicht. Was den Tieren bleibt, ist im Grunde für sie Gift. Das, was wir Menschen übrig lassen, verschwindet in den Taubenmägen. Füttern ist verboten, nicht nur in Würzburg, auch in Schweinfurt. Für Tierschützer wie Nadine ...
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