Gerolzhofen

Viel Geld für einen hübscheren Marktplatz

Im kommenden Jahr soll es einen Planungswettbewerb geben für die Umgestaltung des Gerolzhöfer Parkplatzes. Dann wird es auch um die Zahl der künftigen Parkplätze gehen. Foto: Klaus Vogt

Spätestens gegen Ende des Jahres möchte die Regierung von Unterfranken immer wissen, welcher Bedarf an Finanzmitteln die Stadt Gerolzhofen aus dem Topf der Städtebauförderung im kommenden Jahr hat. Bürgermeister Thorsten Wozniak stellte dem Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung nun die wichtigsten angemeldeten Einzelmaßnahmen für 2020 vor. Sie wurden bereits im Juli mit der Regierung schon mal vorbesprochen.

100 000 Euro an förderfähigen Kosten sind im kommenden Jahr für den Planungswettbewerb zur Umgestaltung des Marktplatzes eingestellt, die dann ab 2021 mit Kosten von weit über eine Million begonnen werden soll. 75 000 Euro sind dabei extra vorgesehen für die "Verlagerung von Parkplätzen" - ein heikles Thema, das bei der Umgestaltung (und Verschönerung?) des städtischen Wohnzimmers unweigerlich angesprochen werden muss. Weitere 80 000 Euro wurden für 2020 für die "Attraktivierung" der Spitalstraße angemeldet. Die Aufwertung der Fußgängerzone soll laut Bürgermeister möglichst gemeinsam mit der Neugestaltung des Marktplatzes über die Bühne gehen, um ein Konzept aus einem Guss zu bekommen. 

Geld für Wohnmobilstellplatz

Eine überraschend hohe Summe von 150 000 Euro wird bei der Regierung für die Verlagerung und Optimierung des Wohnmobilstellplatzes angemeldet. Bislang können Wohnmobilisten noch am extra dafür ausgeschilderten Parkplatz am Lülsfelder Weg/Schallfelder Straße Station machen. Der Parkplatz steht aber zur Disposition, wenn es dort zu einem Neubau von Schulgebäuden kommen sollte. Das Thema Wohnmobilstellplatz habe man in den vergangenen Monaten erst einmal ruhen lassen, gestand Bürgermeister Wozniak, nicht zuletzt bedingt durch den Wechsel an der Spitze des Stadtbauamts. Die neue Stadtbaumeisterin Maria Hoffmann nehme sich nun aber des Themas an. 

20 000 Euro als förderfähige Kosten werden angemeldet für eine Machbarkeitsstudie für ein "Gründerhaus", das der Bürgermeister schon seit seinem Amtsantritt auf seiner Agenda hat. Hier habe es jüngst erst wieder einige Besprechungen gegeben.

Für private Sanierungen

Und 150 000 Euro werden eingestellt - laut Bürgermeister "vorsorglich" - für eine "Nutzungszuführung" des leerstehenden Betty-Stumpf-Hauses am Marktplatz. Ebenfalls für den Fall der Fälle werden weitere 100 000 Euro bereitgestellt für die finanzielle Unterstützung privater Baumaßnahmen in der Altstadt. Derzeit liegen aber keine Anmeldungen vor.

Der Stadtrat stimmte der Bedarfsmitteilung 2020 an die Regierung ohne Diskussion einstimmig zu.

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