Werneck

Vieles drehte sich im Wernecker Rat ums Bauen

Die Einwände und Anregungen der Träger öffentlicher Belange zum Bebauungsplan "Ruppertsfeld III" in Egenhausen beschäftigten den Marktgemeinderat in seiner letzten Sitzung. Auf Anregung des Bauamts im Landratsamt wurde die Firstrichtung der mittleren Grundstücke mit Rücksicht auf die Sonneneinstrahlung der nördlich liegenden Gebäude festgesetzt und gleichzeitig eine nur eingeschossige Bauweise mit Sattel- oder Walmdach beschlossen. Mit der Erschließungsplanung des Baugebiets beauftragte der Marktgemeinderat ein Ingenieurbüro aus Bad Kissingen. Zu den Auswirkungen des Verkehrslärms, ausgehend von der Bundesautobahn A7 werden die Ergebnisse des Schallschutzgutachtens abgewartet. Danach werden gegebenenfalls Ergänzungen im Bebauungsplan vorgenommen.

Um Rauchgasbelästigungen zu vermeiden wird bei den unterschiedlichen Feuerungsanlagen auf einen entsprechenden Abstand der Kamine zum nächsten Gebäude geachtet. Auf Anregung der Unteren Naturschutzbehörde wird die Randeingrünung bei neun Metern liegen und das Pflanzenschema den Vorschlägen der Behörde angepasst.

Auch über die Nutzungsänderung eines Agrargroßhandels "Auf der Höhe" in Eckartshausen musste der Marktgemeinderat entscheiden. Dieser will seine Kapazitäten ausbauen, um künftig auch mehr als die bisher genehmigten 100 Tonnen Pflanzen- und Schädlingsbekämpfungsmittel lagern zu können. Der Rat beschloss, diese Zustimmung nur zu erteilen, wenn von Seiten der Immissionsschutzbehörde keine Bedenken bestünden. Einer Ausweitung des Lieferverkehrs allerdings erteilte er eine klare Absage, vor allem mit Blick auf das direkt gegenüber liegende Wohngebiet. Der Liefer- und Kundenverkehr dürfe sich nicht wesentlich erhöhen und die Brandschutzvorgaben müssten noch geprüft werden.

Mit bis zu 6000 Euro Fördergeldern kann ein Bauherr am Marktplatz in Zeuzleben rechnen. Der Rat sagte dies gemäß den Richtlinien dem Kommunalen Förderprogramm des Marktes für Investitionen zur Wohnnutzung vorhandener alter Bausubstanz zu. Ein anderer Bauherr im Kirschental in Stettbach geht dagegen leer aus, weil die Gewerke, die dort saniert werden sollen, aus dem Jahr 1962 stammen und somit für das Förderprogramm zu jung sind.

Einen Antrag der Telekom auf Verlegung von Glasfaserkabeln in Gemeindeverbindungsstraße zur Anbindung des Mobilfunkstandorts Eckartshausen hat der Rat vorläufig zurückgestellt. Zunächst soll geprüft werden, ob durch eine geänderte Trassenführung das Anwesen Schornmühle mit angeschlossen werden könnte.

Des Weiteren genehmigte der Marktgemeinderat die Beschaffung eines Ersatzfahrzeugs für die Gärtner und vergab den Auftrag für die Tief- und Straßenbauarbeiten zum Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße Schraudenbach – Stettbach mit Neubau eines Geh- und Radweges für 1 817 184 Euro. Die Fahrzeughalle des Schnackenwerther Feuerwehrhauses bekommt eine Heizung. Diese Luft-Luft-Wärmepumpe kostet den Markt 10 131 Euro.

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