WAIGOLSHAUSEN

Volker Benkert feierte silbernes Priesterjubiläum

Großer Bahnhof für den Jubilar: Volker Benkert ist seit 25 Jahren katholischer Priester, wozu viele gratulierten.
Großer Bahnhof für den Jubilar: Volker Benkert ist seit 25 Jahren katholischer Priester, wozu viele gratulierten. Foto: Gerald Gerstner

„Schön dass ihr gekommen seid zu meinem Fest“, freute sich Pfarrer Volker Benkert beim Blick ins volle Kirchenrund. Mit einem festlichen Gottesdienst feierte der Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft Luisenhöhe sein Silbernes Priesterjubiläum. Dass die neue Waigolshäuser Pfarrkirche dabei bis auf den letzten Platz gefüllt war, wunderte niemanden. Auch die sehr persönlich gehaltenen Ansprachen waren Zeichen der großen Wertschätzung, die der Pfarrer, Seelsorger und Mensch Volker Benkert erfährt.

Die Priesterweihe erhielt der aus Wollbach in der Rhön stammte Benkert am 27. Februar 1993 in Würzburg durch Bischof Paul-Werner Scheele. Seine Kaplanzeit führte ihn nach Mömlingen, Amorbach und St. Kilian in Schweinfurt. Acht Jahre war Benkert dann Pfarrer von Euerbach und Kützberg sowie Seelsorger und Verwalter der Filiale Sömmersdorf. Seit September 2005 wirkt er als Pfarrer von Schwanfeld, Wipfeld, Waigolshausen, Hergolshausen und Theilheim – seit der Sternwallfahrt 2006 offiziell vereint in der Pfarreiengemeinschaft Luisenhöhe.

Gefeiert wurden die 25 Priesterjahre mit festlichen Klängen der Trachtenkapelle Waigolshausen und des Kirchenchors Hergolshausen-Waigolshausen sowie mit dem Orgelspiel von Regionalkantor Rainer Abele. Zu den Mitwirkenden beim Gottesdienst zählte auch eine große Schar Ministranten aus den fünf Pfarreien.

Diakon Andreas Wohlfahrt skizzierte in seiner Festpredigt Benkerts Jugendzeit und seinen Weg über Priesterseminar und Theologiestudium in Würzburg.

Eine zur Priesterweihe geschenkt bekommene Schale ist Benkerts Lieblingssymbol für sein Priestertum, wie er schon bei seiner Einführung 2005 verriet. Aus dieser mit Gaben gefüllten Schale schöpfe er, um anderen etwas zu geben und für andere da zu sein, wie es Diakon Andreas Wohlfahrt interpretierte. Von Benkert kräftig befördert, habe sich die Schale in der Pfarreiengemeinschaft auch mit Neuem gefüllt, sagte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johannes Kling. Und nannte beispielhaft gemeinsame Seniorennachmittage und Ministrantenausflüge, die Luisenhöhe mit ihrem Kreuz, Mai- und Silvesterandachten wie auch die von Benkert organisierten und beliebten Pilgerfahrten.

„Vom Feinsten“ seien Benkerts Predigten, stellte Kling unter besonderer Erwähnung der Büttenpredigt im Fasching anerkennend fest. Er gratulierte im Namen aller kirchlichen Gremien, Gruppen und für alle Gemeindemitglieder zum Jubiläum.

Ein von der Pfarrgemeinde anlässlich seines Priesterjubiläums neu angeschafftes Messgewand segnete Benkert und probierte es unter Beifall gleich an.

Glückwünsche überbrachte Schwanfelds Bürgermeister Richard Köth persönlich und für seine Bürgermeisterkollegen aus Waigolshausen und Wipfeld, für alle Vereine und Gruppierungen und vor allem für die Bürger der drei Gemeinden: „Wir sind froh und glücklich, dass wir dich haben.“ Er charakterisierte den Priester Benkert als Menschen, der mitten im Leben stehe, der mitfühlen könne, um seine Grenzen wisse, der dem Wort Gottes auf den Grund gehe und es in vielfältiger Weise weitergebe. Benkerts Berufung komme aus dem Herzen, und die Menschen spürten das auch. Seinen Dank für „dein Wirken und deinen Einsatz“ verband Köth mit dem Wunsch, „dass Du uns noch lange erhalten bleibst.“

Die fünf Pfarrgemeinderatsvorsitzenden überreichten gemeinsam ein Geschenk der Pfarreiengemeinschaft. Bürgermeister Köth übergab drei Umschläge der politischen Gemeinden mit Geldspenden, die der Seelsorger zur Unterstützung von Projekten einsetzen will.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud Benkert zu einem Stehempfang auf dem Kirchenvorplatz, wo ihn die Kindergartenkinder mit einem Ständchen überraschten und Fahnenabordnungen zahlreicher Vereine aus den Gemeinden Spalier standen. Schlange standen die Gratulanten, um Benkert persönlich zu beglückwünschen.

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