Niederwerrn

Vom Kampf gegen das Kammerflimmern

"Ah, ha, ha, ha, stayin´ alive": Eine gute Merkhilfe, um bei einer Reanimation Leben zu retten im Wettlauf mit der Zeit, das soll der Beat der BeeGees sein. Daran erinnerte sich Bürgermeisterin Bettina Bärmann bei der Einweisung der Rathaus-Mitarbeiter in den Umgang mit dem neuen Defibrillator. Der passende Rhythmus von "Stayin´ alive" wird von Experten nämlich als Taktvorgabe bei einer Herzdruckmassage empfohlen, sobald ein Mensch mit Kammerflimmern zusammengebrochen ist. Katharina Schmitt von der Medizintechnik-Firma Bexamed stellte das halbautomatische Gerät vor, das künftig neben der Erste-Hilfe-Tasche am Obergeschoss-Eingang des Rathauses hängen wird, im Vorraum des modernisierten Sitzungssaals. Der "Defi" erklärt im Ernstfall das Vorgehen selbst und prüft die Notwendigkeit eines Stromstoßes für das aus dem Takt geratene Herz. Bei diesem Modell muss die Stromstoß-Taste selbst betätigt werden, um einen Elektroschock für den Helfer auszuschließen. Mitgeliefert wurde Zubehör: Mund-zu-Mund-Beatmungsmaske, Schere und Rasierer (für die Anbringung der Klebe-Elektroden). Es gibt einen Anwendungsmodus für Erwachsene und Kinder bis sieben Jahre. In den kleinen, orangefarbenen Lebensretter wurden 1300 Euro investiert. Weitere Defibrillatoren sollen folgen, wahrscheinlich für das Gemeindezentrum, die Sparkassen-Filiale in der Hainleinstraße und das Feuerwehrhaus. "Defi"-Beauftragter im Rathaus ist Gemeindemitarbeiter Walter Lorenz (links).

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