THEATER

Von Bach bis in die Moderne

Alexander Liebreich Foto: Marek Vogel

Ein Wiedersehen gibt es mit dem Münchener Kammerorchester in Schweinfurt am Sonntag, 1. Juni, 19.30 Uhr (Konzertmiete I und freier Verkauf), unter der Leitung des Chefdirigenten Alexander Liebreich. Auf dem Programm stehen Carl Philipp Emmanuel Bachs Symphonie Nr. 1 G-Dur, Thomas Larchers „Still“ für Viola und Streicher, Georg Philipp Telemanns Konzert für Viola und Streicher G-Dur und schließlich Arthur Honeggers Sinfonie Nr. 2. Als Solist ist Nils Mönkemeyer zu erleben.

Im Herbst 2006 übernahm Alexander Liebreich als Künstlerischer Leiter und Chefdirigent das Münchener Kammerorchester. Inzwischen wird das innovative, für seine spannungsvolle Programmatik ebenso wie für seine außergewöhnliche Klangkultur vielfach ausgezeichnete Ensemble nicht nur in München gefeiert, sondern auch bei Auftritten in den europäischen Musikmetropolen. Der gebürtige Regensburger hat an der Hochschule für Musik München und am Salzburger Mozarteum studiert und wurde von der Arbeit mit Claudio Abbado und Michael Gielen nachhaltig geprägt.

Künstlerische Brillanz und innovative Programmgestaltung sind das Markenzeichen, mit dem sich der gebürtige Bremer Nils Mönkemeyer in kurzer Zeit als international renommierter Musiker profiliert und der Bratsche zu enormer Aufmerksamkeit verholfen hat. Als Exklusiv-Künstler bei Sony Classical brachte er in den letzten Jahren fünf CDs heraus, die es – hoch gelobt in der Presse und ausgezeichnet mit Preisen – alle in die deutschen Klassik-Charts schafften. Mönkemeyer spannt bei dem Konzert in Schweinfurt den Bogen von Entdeckungen und Ersteinspielungen originärer Bratschenliteratur des 18. Jahrhunderts bis hin zur Moderne und zu Eigenbearbeitungen.

Zu Mönkemeyers Projekten gehören Konzerte mit dem WDR Rundfunkorchester, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Radio-Symphonieorchester Wien, der Dresdner Philharmonie, den Bremer Philharmonikern, den Nürnberger Philharmonikern, den Stuttgarter Philharmonikern, der Kammerakademie Potsdam, dem Berner Sinfonieorchester, dem Russischen Nationalorchester oder den Moscow Soloists unter Leitung von Yuri Bashmet.

Fast 40 Uraufführungen hat das Münchener Kammerorchester zu Gehör gebracht, seit Christoph Poppen 1995 die künstlerische Leitung übernahm und das dramaturgische Profil des Klangkörpers begründete. Für großen Ideenreichtum hat das Orchester zahlreiche Preise erhalten. Komponisten wie Iannis Xenakis, Wolfgang Rihm, Tan Dun, Chaya Czernowin und Jörg Widmann haben für das Kammerorchester geschrieben.

Schlagworte

  • Mathias Wiedemann
  • Bratscher
  • Chefdirigenten
  • Christoph Poppen
  • Claudio Abbado
  • Dresdner Philharmonie
  • Hochschule für Musik
  • Iannis Xenakis
  • Konzerte und Konzertreihen
  • Michael Andreas Gielen
  • Münchener Kammerorchester
  • Philharmonisches Staatsorchester Bremen
  • Sinfonien
  • Sony
  • Still GmbH
  • Westdeutscher Rundfunk
  • Wolfgang Rihm
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!