THEATER

Von Haydn bis heute

Bekannt für kreative Programmgestaltung: Das Münchner Kammerorchester. Foto: Marek Vogel

Nach 160 Vorstellungen in neun Monaten beendet das Münchner Kammerorchester die 45. Saison des Theaters am Dienstag, 26. Juni (Konzertmiete II, 19.30 Uhr). Das renommierte Ensemble wird unter der musikalischen Leitung von Alexander Liebreich ein anspruchsvolles Programm spielen, das von Joseph Haydn (Symphonie Nr. 52 c-Moll Hob I: 52 und Symphonie Nr. 44 e-Moll Hob I.44, „Trauer-Symphonie“), Belá Bartók (Divertimento für Streichorchester Sz 113) bis hin zu Miroslav Srnka reicht. Srnka schreibt eine Auftragsarbeit für das Münchener Kammerorchester, deren Uraufführung erst im Juni in München stattfinden wird.

Eine kreative Programmgestaltung in Verbindung mit der in kontinuierlicher Arbeit gewachsenen Homogenität des Klangs: 60 Jahre nach seiner Gründung in der unmittelbaren Nachkriegszeit präsentiert sich das Münchener Kammerorchester heute als Modellfall in der deutschen Orchesterlandschaft. Um mehr als 40 Prozent konnte das Ensemble unter der Leitung von Alexander Liebreich die Abonnentenzahlen in den vergangenen Spielzeiten steigern, und dies bei durchwegs anspruchsvollen Angeboten. Unter einem Saison-Motto – „Licht“, „Politik“, „Alpen“, „Jenseits“ und nun „Architektur“ – konfrontieren die Programme des MKO Werke früherer Jahrhunderte assoziativ, spannungsreich und oft überraschend mit Musik der Gegenwart.

Das Münchener Kammerorchester versteht sich als modernes und flexibles Ensemble, das sich nicht nur für ein denkbar breites Repertoire verantwortlich fühlt, sondern auch mannigfache Aktivitäten außerhalb der Abonnementreihen entfaltet. Rund 60 Konzerte pro Jahr führen das Orchester auf wichtige Konzertpodien in aller Welt. Allein in der Saison 2009/2010 gastierte das MKO in bedeutenden europäischen Musikzentren wie dem Théâtre des Champs-Elysées und dem Théâtre du Châtelet in Paris, im Londoner Barbican Centre, der Philharmonie in Luxembourg, der Dresdner Frauenkirche sowie bei Festivals wie dem Rheingau Musik-Festival, dem Ultraschall-Festival Berlin und den Tagen für Neue Musik in der Zürcher Tonhalle. In der Saison 2010/2011 stehen unter anderem Tourneen nach Asien (Taiwan, Hongkong, Macao, Peking), Spanien, Skandinavien und Südamerika auf dem Plan des Orchesters.

„München feiert Liebreich“, betitelte die Welt am Sonntag ein Porträt des Dirigenten, nachdem Alexander Liebreich im Herbst 2006 sein Amt als künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters übernommen hatte. Bereits nach dem Antrittskonzert erkor die Süddeutsche Zeitung Liebreich zum „wohl spannendsten Dirigenten Münchens“. Gelobt wird er neben seinen gestalterischen Fähigkeiten in einem Repertoire, das vom Barock über die spätromantische Symphonik bis zur Musik der Gegenwart reicht, vor allem auch für die Gabe, seine „Vorstellungen mit sprechender Gestik geradezu plastisch vorzuleben“ (Kölnische Rundschau).

Vorverkauf ab 5. Mai Tel. (0 97 21) 51 475 oder 51 0 – Internet: www.theater-schweinfurt.de

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