Kaisten

Von Initiativen, Abwassergebühren und einer Straße

Der Kinderspielplatz in Kaisten soll nach der Meinung einiger Eltern 'aufgepeppt' werden. Die Geräte sind teils Jahrzehnte alt. Nun einigte man sich in der jüngsten Bürgerversammlung darauf, mit den Eltern sowie mit dem örtlichen Gemeinderat einen Arbeitskreis zu bilden und Planungen vorzunehmen.
Der Kinderspielplatz in Kaisten soll nach der Meinung einiger Eltern "aufgepeppt" werden. Die Geräte sind teils Jahrzehnte alt. Nun einigte man sich in der jüngsten Bürgerversammlung darauf, mit den Eltern sowie mit dem örtlichen Gemeinderat einen Arbeitskreis zu bilden und Planungen vorzunehmen. Foto: Dominik Zeißner

Bevor es eine lebendige Diskussion der Anwesenden in der Bürgerversammlung gab, hielt Bürgermeister Anton Gößmann Rückschau auf das Jahr 2018.

Der Ort hatte zum Jahreswechsel 210 Einwohner und damit eine Person mehr als im Jahr zuvor.

Beim Siebenerfest in Waigolshausen wurden Heinz Emmert, Josef Göbel und Paul Pfister für ihr 40-jähriges Engagement geehrt. Michael Baum und Markus Göbel wurden neu in die Riege aufgenommen. Die Bücherei feierte im Mai mit einem Kabarettabend ihren 60. Geburtstag.

Nach den Ausführungen des Gemeindechefs waren die Bürger gefragt. Die Eltern von Kaisten wollen anpacken und für verschiedene Projekte die Initiative ergreifen. So soll der Platz rund um das neue Bushäuschen aufgewertet werden, ebenso soll der in die Jahre gekommene Spielplatz auf Vordermann gebracht werden. Sandra Brosig schlug vor, jeweils einen Arbeitskreis einzurichten. Außerdem erkundigte sie sich nach dem aktuellen Stand der lokalen Kläranlage. Hier gab Gößmann die Auskunft, dass die Planungen bezüglich des Wasserschutzgebietes fast beendet sind. Demnach muss man abwarten, ob die bestehende Anlage wirklich in ein eventuelles Wasserschutzgebiet fällt. Falls dies bestätigt wird, muss wahrscheinlich ein neuer Anlagenstandort gesucht werden.

Burkard Brosig ärgerte sich über die unterschiedlichsten Abwassergebühren innerhalb der Kommune. Ins selbe Horn blies Charles Calhoun. Beide sehen hier den Gemeinderat samt Bürgermeister in der Pflicht, nach 40 langen Jahren Einheitsgemeinde endlich konforme Preise zu schaffen.

Ein permanentes Thema ist auch die Gemeindeverbindungsstraße nach Brebersdorf. Hier wünschen sich viele Bürger parallel zur Straße einen Radweg. Und bei der letztjährigen Bürgerversammlung hatte man sich darauf geeinigt, Geschwindigkeitsschilder zu installieren. Dem Wunsch kam die Gemeinde prompt nach. Nun aber bemängeln die Bürger, dass sich die Verkehrsteilnehmer nicht an das Tempolimit hielten. Vor allem die Autobahnunterführung sei ein großer Gefahrenpunkt.

Roland Beyfuß, örtlicher Feuerwehrmann, teilte Bürgermeister und Gemeinderat mit, dass die lokale Wehr seit eh und je sehr genügsam und sparsam agiere. Das Feuerwehrhaus sei von Anfang an mit sehr viel Eigenleistung gebaut worden. Ferner fahre man mit einem 33 Jahre alten Auto zu den Einsätzen.

Hildegard Beyfuß, Vorsitzende der Bürgerinitiative "A7-Stromtrasse Nein", wies auf einen Termin hin. Am Ostermontag finde in Thüringen eine Demo statt. Der Verein organisiere hierzu einen Bus und freue sich auf Mitstreiter.

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