Sennfeld

Von Werbeanlagen bis Glasfaserkabel

Es wird leuchten am Aldi in der August-Borsig-Straße: Denn der Discounter darf seine Werbetafeln am Gebäude sowie eine am Parkplatz gegen innenbeleuchtete Wandschilder austauschen. Das sagte der Gemeinderat Sennfeld in seiner jüngsten Sitzung zu.

Das Grundstück befindet sich im Geltungsbereich des Bebauungsplanes "Industriegebiet West", und dort dürfen solche Werbeanlagen angebracht werden. Zusätzlich zur bisherigen Ausstattung ist an dem Supermarkt ein digitaler Schaukasten im Zugangsbereich geplant. Ein großes Banner soll zudem an einer Wand auf die interne "Backwelt" hinweisen.

Der Gemeinderat schränkte sein Einvernehmen mit dem Hinweis ein, dass "insektenfreundliche Beleuchtung", die also keine Insekten anzieht, verwendet werden solle. Zudem sollten die Werbeanlagen nur zwischen 8 und 20 Uhr leuchten dürfen. Das Landratsamt Schweinfurt muss den Antrag noch genehmigen.

Lenkungsausschuss sammelt Kleinprojekt-Anträge

Einverstanden waren die Räte auch mit dem Bau einer Terrassenüberdachung und dem Anbau eines Geräteschuppens an ein Wohnhaus in der Manfred-Knieß-Straße 11b. Sie erteilten einstimmig die nötigen Befreiungen vom Bebauungsplan Rempertshag.

Informationen über das neue Regionalbudget, 90 000 Euro für die Allianz Schweinfurter Mainbogen, lieferte Bürgermeister Oliver Schulze. Bis Ende März sammelt der gegründete Lenkungsausschuss die Anträge für diverse Kleinprojekte von Kommunen, Vereinen oder Privatleuten. Als Beispiele nannte er Anträge für Tor, Sonnensegel oder Sitzplätze für Spielplätze.

Über den Förderbescheid "Digitales Rathaus" informierte Schulze ebenso wie über die Eröffnung der Kreisjugendring-Geschäftsstelle in der Felix-Wankel-Straße 3.

Anschluss bis zur Grundstücksgrenze

Die ÜZ Mainfranken verlegt im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen in der Hauptstraße und Weyerer Straße Speedpipe-Rohre für das Einblasen von Glasfaserkabeln. Bis ans Grundstück ist dies kostenfrei, unterstrich der Bürgermeister. Wer ins Haus den Anschluss wolle, müsse nur die Tiefbauarbeiten zahlen.

Er hoffe, dass jedes Grundstück erschlossen werde, auch wenn aktuell keine hohen Bandbreiten gewünscht werden. Geschäftsleiter Thomas Wagenhäuser bat die Anlieger, die von der ÜZ Schreiben erhalten hatten, daher nicht "Kein Anschluss" anzukreuzen. Nachgefragt wurde von Michael Klüpfel, ob die ÜZ aktuell auch in der Lindenstraße tätig werde.

Infrastruktur noch nicht konkret geplant

Den Sachstand zu den Nachbarunterschriften für das Nahwärmenetz fragte Sebastian Tietze nach. Er bat auch darum, bei der Erschließung des neuen Gewerbegebiets an der Gochsheimer Straße andere Gewerbegebiete anzusehen, die kleinere Straßen hätten und damit weniger Flächenverbrauch dafür. Derzeit gehe es nur um den Aufstellungsbeschluss, so Schulze, konkretere Planungen zur Infrastruktur stünden noch aus.

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