Schweinfurt

Wahlwerbung mit E-Auto und Drahtessel

Allerorten sind in der Region im Moment Plakate mit Wahlwerbung für die Kommunalwahl am 15. März zu sehen. Warum die Liste "Zukunft./ödp" andere Wege geht.
Mobile Werbung statt Plakate: Die neue Liste 'Zukunft./ödp' von Ulrike Schneider geht bei der Kommunalwahl andere Wege.
Mobile Werbung statt Plakate: Die neue Liste "Zukunft./ödp" von Ulrike Schneider geht bei der Kommunalwahl andere Wege. Foto: Hannes Joachim

Überall lächelnde Gesichter: An Laternenmasten entlang der großen Straßen, in der Innenstadt, auf großen Plakatdflächen an wichtigen Kreuzungen, man kann wirklich nicht behaupten, dass die Bürger nicht wüssten, dass am 15. März die Kommunalwahl in Bayern stattfindet, bei der in Schweinfurt nicht nur der Stadtrat neu gewählt wird, sondern auch das Amt des Oberbürgermeisters.

Zusammengenommen geben alle neun für den Stadtrat aufgestellten Listen sicher einen hohen fünfstelligen Betrag für Wahlwerbung aus, ob für Plakate, Flyer oder Infozettel, klassisch verteilt oder in sozialen Medien im Internet ausgespielt. Das Design der Werbung ist sehr unterschiedlich, die einen setzen klassisch auf Portraits und Wahlslogans, die anderen wie zum Beispiel die Linke investierten in eine auffällige Kampagne mit gezeichneten "Superhelden des Alltags".

Ebenso geht die neue Liste "Zukunft./ödp" von Ulrike Schneider andere Wege, die im Moment für die Schweinfurter Liste/Freie Wähler im Stadtrat sitzt. Dort war sie mit einem Antrag gescheitert, auf großen Tafeln gebündelt Werbung zu machen und die Plakate-Flut damit einzudämmen.

In einer Mitteilung erklärt Schneider, "um der Umwelt und damit um der Zukunft willen werden wir im laufenden Kommunalwahlkampf auf Plakate verzichten.“ Man setzt stattdessen auf Werbung zu Fuß, per Drahtesel und per E-Auto. Das Logo der Initiative werde auf umweltfreundlichen Wegen durch die Innenstadt und die Stadtteile getragen, von möglichst vielen Helfern, die damit gleichzeitig ein Zeichen für mehr Nachhaltigkeit setzen. „Über Bürger, die diesen Ansatz gut finden und uns dabei helfen wollen, freuen wir uns sehr“, so Stefan Bretscher (ödp), in dessen Händen die Organisation der Kampagne liegt. Interessierte können ihn unter stefan.bretscher@ödp.de kontaktieren.

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