Schweinfurt

Warum das Handy für Geflüchtete so wichtig ist

30 Jahre Internet: Früher hatten sie Karte und Kompass, heute tragen Migranten ein Handy in der Hosentasche. Doch nicht nur auf der Flucht sind die Digitalgeräte nötig.
Kompass, Karte und Kontakthelfer: Das Handy ist das wichtigste Medium für Geflüchtete. Foto: Anand Anders
"Ohne mein Handy hätte ich es nicht geschafft." Drei Jahre war Ahmad Zein auf der Flucht, nachdem er 2012 vor Giftgas und Fassbomben aus Syrien geflohen war. Die Fluchtroute über die Türkei nach Deutschland hatte er schon zuhause grob geplant. Aber ohne Google maps auf dem Smartphone "wäre es unterwegs schwierig geworden".  Um den großen Tisch im offenen Treff des Mehrgenerationenhauses der Diakonie Schweinfurt sitzen fünf junge Syrer und zwei Somalier. Jeder hat ein Smartphone vor sich liegen, das wichtigste Medium für Geflüchtete. Nicht nur, um sich über Routen, Schlepper oder ...
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