SCHWEINFURT

Warum wir uns keine Kriege leisten können

„Das Asylverfahren in Deutschland“, sagt Chefarzt Wolfgang Briegel „ist kein Zuckerschlecken.“ Mehr noch. Er hält es aus Sicht von Therapeuten für „sehr fragwürdig“.
Krankenhaus in Ost-Ghuta
Viele, die in Deutschland Asyl suchen, haben Szenen wie diese selbst erlebt. Das Grauen des Krieges, wie dem in Syrien, Damaskus. Foto: Foto: Anas Alkharboutli/DPA
Möglichst schnell, möglichst effizient soll in Deutschland entschieden werden, wem man Asyl gewährt und wem nicht. Ein Verfahren, das nach Ansicht von Dr. Wolfgang Briegel, Chefarzt der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Leopoldina Schweinfurt, „kein Zuckerschlecken ist“. Mehr noch: Aus Sicht von Therapeuten sei die Vorgehensweise „sehr fragwürdig“. Wer hier ankommt, muss, überspitzt gesagt, sofort alles erzählen, was ihm passiert ist, um glaubwürdig einen Grund liefern zu können, warum er oder sie ein Recht auf Asyl hat. Oder eben nicht. Doch so einfach, wie es klingt, ist die Sache ...
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