SCHWEINFURT

Wasserreiche Waldweihnacht

Waldweihnacht im Wildpark: Warten auf Nikolaus, Knecht Rupprecht und die Engel. Leider gab es auch viel Regen.
Waldweihnacht im Wildpark: Warten auf Nikolaus, Knecht Rupprecht und die Engel. Leider gab es auch viel Regen. Foto: Herbert Götz

Der Nikolaus stimmte gemeinsam mit den vielen Kindern „Leise rieselt der Schnee“ an; der Chor Voice of Glory bat den Herrgott um ein Einsehen und auch Moderator Theo Hergenröther warb mit Worten und Blicken nach oben um Einsicht. Es nützte nichts. Die Waldweihnacht im Wildpark verließen am Sonntagnachmittag, je länger sie dauerte, wegen der miserablen Laune des Wettergotts immer mehr Menschen.

Als die Jungs und Mädchen des Kindergartens Maria Hilf zum Auftakt ihre Weihnachtslieder von der Bühne herab trällerten, schien es wider Erwarten zu klappen mit einer Waldweihnacht ohne Regenschirme. Durchs umfangreiche Programm führte der Vorsitzende des Bürgervereins Deutschhof, Stadtrat Theodor Hergenröther. Ihm und seinem Team dankte Oberbürgermeister Sebastian Remelé für den Rahmen. Akteure des Vereins zeichneten nämlich für die dicht umlagerten Glühwein- und Bratwurststände verantwortlich. Dass trotz Schmuddelwetters doch so viele Hunderte gekommen seien, darüber freute er sich, sagte der erste Schweinfurter. Remelé machte Platz für Alphornbläser, die aber nicht aus dem Oberland, sondern aus Unterpleichfeld kamen. Pfarrer Christian von Rotenhan füllte ein kurzes Atemholen der fränkischen Alphornbläser für eine Besinnungsgeschichte zum dritten Advent. Er schilderte die Freude eines geistig Behinderten über eine Bratwurst, die ihm die geliebte Oma besorgt habe. von Rotenhans Botschaft: Menschen sollen und können Menschen immer Gutes tun, wenn sie das wollen.

Dann der Auftritt von Nikolaus Florian Dittert, assistiert von Knecht Ruprecht Alexander Hartling. Den schlossen die Kinder ebenso in ihre Herzen, weil er wie der Nikolaus reichlich Gaben verteilte. Während des Auftritts des Gospelchors Voice of Glory aus Stadtlauringen öffneten sich dann die Himmelsschleusen. In Scharen verließen die Menschen die Waldweihnacht und so erlebten nur noch einige Wenige den Auftritt von Engel Luzie (Hiltrud Moder) und ihrem Stern Kathleen. Das Trompetenquartett der Musikschule und True Colours (Canan Semel und Florian Mohr) sollten 2013 noch mal eingeladen werden. Sie haben mehr Zuschauer verdient. Dass so viele um 17.30 Uhr schon nach Hause gegangen waren, war aber verständlich.

ONLINE-TIPP

Mehr Bilder unter schweinfurt.mainpost.de

Engel Luzie: Sie brachte heuer als Stern Kathleen mit.
Engel Luzie: Sie brachte heuer als Stern Kathleen mit.

Weitere Artikel

Schlagworte

  • Canan Semel
  • Christian von Rotenhan
  • Chöre
  • Florian Mohr
  • Moderatorinnen und Moderatoren
  • Schmuddelwetter
  • Wildparks
Lädt

Schlagwort zu
„Meine Themen“

hinzufügen

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
0 0
Kommentar schreiben

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!