SCHWEINFURT

Weiße, makellose, fragile Gefäße

Der Bildhauer Hans Karl Kandel zeigt wunderbar peotische Arbeiten im Salong des Kunstvereins: Objekte aus Gips
Puristisch: Hans Karl Kandel verzichtet auf alles Überflüssige.
Es sind glückliche Momente, wenn einem ein Kunstwerk begegnet und man spürt, dass es einem bleiben wird. Als inneres Bild, als Denkanstoß, als spannende Frage, als etwas, das man so noch nie gesehen hat. Einen solchen Augenblick gab es bei der Triennale 2012, beim Blick ins Innere eines großen Gefäßes von Hans Karl Kandel, in einen scheinbar unendlichen Raum. Die wunderbare Arbeit gibt es nicht mehr, sie zerbrach nach dem Zusammenstoß mit einer Putzfrau. Ein großer Verlust. Aber die Erinnerung bleibt und kommt immer wieder beim Nachdenken über die Unendlichkeit. Gibt es wieder ungewöhnliche Begegungen? ...
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