SCHWEINFURT

Wer kommt eigentlich zur Vesperkirche?

Vesperkirche bedeutet mehr als ein warmes Mittagessen. Der Ausnahmezustand in der Schweinfurter St. Johannis-Kirche soll Menschen aller Art zusammenbringen - mit Erfolg.
Familie Lipiec, von links Mutter Ewa, Vater Michael und Tochter Natalia, haben in der Vesperkirche zu Mittag gegessen. Sie wohnen nur wenige Meter von der Kirche St. Johannis entfernt. Foto: Foto: Julia Haug
Das Erlebnis Vesperkirche beginnt in der Warteschlange. Es ist Mittwoch, 11.15 Uhr, die Reihe der Wartenden vor dem noch verschlossenen Holztor der St. Johannis-Kirche im Herzen Schweinfurts reicht bis zur Hälfte des Martin-Luther-Platzes. Diakon Norbert Holzheid begrüßt jeden mit Handschlag. „Es tut mir leid, dass wir die Tür noch nicht öffnen können, aber sonst passt der Ablauf drinnen nicht mehr.“ Drinnen bereiten die freiwilligen Helfer, Gastgeber genannt, alles vor, um die täglich 410 Essen anzurichten, zu servieren und alles, was dazu gehört, abzuwickeln. 2017 findet die Vesperkirche in ...
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