Werneck

Werbe-Pylon im zweiten Anlauf genehmigt

Eine erste Ladesäule für Elektroautos ist in der Balthasar-Neumann-Straße in Werneck mittlerweile in Betrieb. Die Maximalförderung von 7214 Euro habe die Gemeinde vor kurzem erhalten, informierte Bürgermeiserin Edeltraud Baumgartl. Laut Mitteilung der ÜZ Mainfranken sei im Rahmen des Bayerischen Förderprogramms zur Einführung flächendeckender Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge jetzt ein fünfter Förderaufruf gestartet worden, der bis Mitte Februar läuft.

Als Standort für eine weitere Ladesäule werde von der Verwaltung der Parkplatz beim Hallenbad der Mittelschule favorisiert, erklärte Baumgartl. Die überschlägige Kostenermittlung der ÜZ beläuft sich auf 20 000 Euro, von denen die Gemeinde circa die Hälfte tragen müsste. Gebaut werde nur, wenn man in die Förderung komme, sagte Baumgartl auf Nachfrage von Erich Eichelmann.

Eingewandt wurde von Harald Simon, dass es dort keine Begrenzung der Parkzeit gäbe. Für die beiden Ladesäulen-Parkplätze würden laut Bürgermeisterin Baumgartl Vorgaben festgelegt. Zur Anregung von Peter Kraus, die engen Parkplätze insgesamt neu einzuzeichnen sagte Baumgartl, dies sei bereits angedacht. Erika Redelberger und Steffen Rumpel schlugen den Festplatz beim Wurmsee als Standort vor, da der Schwimmbad-Parkplatz regelmäßig ausgelastet sei. Da die Ladesäule auch genutzt werden soll, sei eine zentrale Lage wichtig, sagte Baumgartl. Bei einer Gegenstimme sprach sich der Rat für den Standort Hallenbad und eine Teilnahme am Förderverfahren aus.

Mehrheit stimmte für Pylon

Bereits zugestimmt hat der Gemeinderat im November dem Neubau eines Bäckerei-Cafes nördlich der Esso-Tankstelle in der Meininger Straße in Werneck. Abgelehnt worden war ein Werbe-Pylon, der separat zur Abstimmung gestellt wurde. Wie Edeltraud Baumgartl erläuterte, sei der Pylon laut Landratsamt noch einmal nach zu genehmigen, weil er nicht explizit im Titel des Bauantrags enthalten war.

Dazu hatte die Antragstellerin aus Waigolshausen jetzt detaillierte Unterlagen vorgelegt. Verwiesen wird auf vergleichbare Pylons bei der benachbarten Tankstelle. Der Pylon der Bäckerei würde zudem 20 Meter von der Straße zurückgesetzt stehen und bei einer Gesamthöhe von acht Meter nur 7,5 Meter über Straßenniveau reichen. Die große Mehrheit des Rates stimmte dem Pylon aus Gründen der Gleichbehandlung deshalb zu. Gar nicht einverstanden damit zeigte sich Peter Vanselow, der die letzte ursprüngliche Ansicht auf Werneck verloren gehen sah. Ebenso wie fünf weitere Gemeinderatskollegen stimmte er gegen den Werbepylon.

Aufträge vergeben

Seit einem Jahr gesperrt ist die marode Treppenanlage vom Lachgraben zum Boxberg in Stettbach. Mit den Tiefbauarbeiten zur Sanierung der Treppe beauftragte der Rat jetzt die Firma Rüger Garten- und Landschaftsbau aus Arnstein. Mit 32 114 Euro war sie günstigster Anbieter. Der Abbruch der alten Treppe sei in den Kosten inbegriffen, ein neues Geländer aber nicht, sagte Baumgartl auf Nachfrage. Auf Hinweis von Stephan Schäflein wird überprüft, ob eine Ergänzung der Treppenbeleuchtung nötig ist.

Mit der Fachplanung für das Brandschutzkonzept beim geplanten Kindergartenneubau in Ettleben beauftragte der Rat das Architekturbüro Kopperger aus Bergrheinfeld, das mit 6188 Euro das günstigste Angebot machte.

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