STAMMHEIM

Widerstand von Beginn an ist wichtig

Stammheim ist bunt
"Stammheim ist bunt!" Foto: Daniel Karmann (dpa)

Das Bündnis „Stammheim ist bunt“ will die Bürger permanent über seine Aktivitäten gegen die Ansiedlung der neonazistischen Partei „Die Rechte“ im Ort auf dem Laufenden halten. So legte das Bündnis eine weitere Informationsveranstaltung am vergangenen Dienstagabend im voll besetzten Stammheimer Pfarrheim auf.

Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger aus Stammheim waren dem Aufruf gefolgt und konnten sich in knapp zwei Stunden über die Tätigkeiten des Bündnisses informieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Organisatoren der Veranstaltung nutzten die Gelegenheit auch, um über den derzeitigen Sachstand rund um die Immobilie in der Ortsmitte zu informieren. Dort besteht wie berichtet ein Beschluss des Verwaltungsgerichts auf Nutzungsuntersagung.

Die Aktiven von „Stammheim ist bunt“ wiesen darauf hin, dass zwar derzeit keine Veranstaltungen der Partei „Die Rechte“ in dem Gebäude und

im Außenbereich stattfinden dürfen, private Feiern und Treffen aber immer noch möglich und auch erlaubt sind. Vom Tisch ist das Thema auch deshalb noch nicht, da die Klage der Eigentümerin noch nicht zurückgezogen wurde.

Zu Gast war diesmal Pfarrer Burkhard Hose vom Bündnis Würzburg für Zivilcourage (Träger des Friedenspreises der Stadt Würzburg 2014). Er referierte über die Erfahrungen und Aktionen im Widerstand gegen Rechtsextremismus in Würzburg.

Hose bestätigte das Stammheimer Bündnis in seiner Arbeit. Wegsehen und Ignorieren lade die Rechtsextremisten nur ein. „Auf eine solche Haltung folgt, dass sich immer mehr Anhänger der Szene vor Ort tummeln“, führte Hose aus.

Der Pfarrer machte deutlich, dass es sehr wichtig sei, von Beginn an den Neonazis einen starken Widerstand entgegenzusetzen, um diese erst gar nicht aufkommen zu lassen.

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