Wipfeld

Wipfeld wirft den Zukunftswürfel

Optimistisch ins Jahr 2020: Bürgermeister Tobias Blesch (Mitte) mit den Teilnehmern der Auftaktbesprechung zum Bezirksentscheid im Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft". Foto: Werner Oechsner

Im rundum sanierten Rathaus von Wipfeld ging das politische Jahr unspektakulär zu Ende. Bürgermeister Tobias Blesch blickte auf die Ereignisse 2019 zurück: Einer der Höhepunkte sei die gelungene Präsentation im Dorfwettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" gewesen, mit Besuch der Kreis-Bewertungskommission im September. 2020 darf Wipfeld den Landkreis nun auf Bezirksebene vertreten, im Zeichen des Zukunftswürfels.

Die Teilnahme sei in jedem Fall gewinnbringend, betonte Blesch: "Viele engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger haben sich konkret und intensiv mit den Zukunftsfragen unserer Gemeinde beschäftigt." Die energetische Rathaussanierung sowie die Arbeiten am Schwesternhaus wurden abgeschlossen - beide Gebäude sind künftig an eine zentrale Pelletsheizung angeschlossen. Die Erstberatungs-Gutscheine von Kreis und Gemeinde, bei privaten Bauvorhaben im Ortskern, würden sehr gut nachgefragt, stellte Blesch zum Thema Innenentwicklung fest. Es fehle allerdings nach wie vor an Bauland. In diesem Jahr wurde der Aufstellungsbeschluss für ein kleines Baugebiet gefasst.

Im Rahmen der "Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE)" schließt sich Wipfeld ab 2020 mit Kolitzheim, Schwanfeld, Eisenheim, Volkach, Nordheim und Sommerach in einer ILE-Region Mainschleife zusammen. Im kommenden Jahr startet in zwei Abschnitten die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Im Frühjahr soll es eine Informationsveranstaltung zur Schaffung barrierefreier, seniorengerechter Wohnungen und Gemeinschaftsräume geben, gemäß Machbarkeitsstudie.

An guten Vorzeichen für die Zukunft fehlt es nicht: "In unserer Gemeindechronik wird für 2019 festgehalten, dass in Wipfeld ein Storchenpaar brütete und zwei Jungstörche aufgezogen hat."

Zuletzt wurde das Rechnungsergebnis für 2018 bekanntgegeben: Im Verwaltungshaushalt lagen im Ergebnis rund 2,13 Millionen Euro, 2,55 Prozent weniger als im Ansatz. Unter die 2-Millionen-Euro-Marke, auf rund 1,92 Millionen Euro, sank das Volumen des Vermögenshaushalts, der um 5,14 Prozent geringer ausfiel als veranschlagt. Vom Verwaltungshaushalt her wurden dem Vermögenshaushalt 228 415 Euro zugeführt. Der Schuldenstand betrug zum Jahresende 2018 knapp 595 000 Euro - pro Kopf 556 Euro, bei 1070 Einwohnern. Zu Jahresbeginn 2018 hatte er noch bei 640 000 Euro gelegen.

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