NIEDERWERRN

„Wo Unrecht ist, muss es benannt werden“

80 Jahre Pogromnacht: Schweigemarsch mit Rosen und Kerzen zur Synagoge
Ein helles Licht für einen dunklen Tag: An die 70 Bürger versammelten sich zum Schweigemarsch am Niederwerrner Rathaus. Unter den Teilnehmern war auch Landrat Florian Töpper (links). Foto: Foto: Uwe Eichler
Erinnerungskultur kann etwas sehr Persönliches und Positives sein: Menschen jeden Alters brachten am Freitagabend Kerzen zur Gedenktafel der ehemaligen Synagoge am Löb-Kent-Platz. Bürgermeisterin Bettina Bärmann hatte eine Vase mit acht weißen Rosen aufgestellt, acht Jahrzehnte nach der Pogromnacht in Deutschland: Gedenken nicht allein an die misshandelten, vertriebenen oder deportierten Niederwerrner Juden, sondern an alle Opfer des mit der Reichspogromnacht in die Wege geleiteten Völkermords. Rund 70 Teilnehmer waren in einem Lichtermarsch vom alten Rathaus, der ehemaligen jüdischen Schule, zur heutigen ...
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