GELDERSHEIM

Wohlfühlen in Galderschumm

Auf der Alm: Reiner Brand als Narr. Foto: Barbara Wolz

Unter dem Motto „Es ist so weit, Stadlzeit“ stellte der Faschingsverein Biegenbacher 11 ein zünftiges Programm auf die Beine. In der zur Biegenbach-Alm umfunktionierten Sporthalle führten die Sitzungspräsidenten Reiner Brand und Harald Schubert vor vollem Haus durch den kurzweiligen Abend. Sowohl Nachwuchstalente als auch „alte Hasen“ boten in Geldersheim Sketche, Tanzeinlagen und Büttenreden.

Tanzmariechen Ellis Jungk eröffnete den Reigen. Ihr folgte das Schülerduo Nico und Noah, das kräftig über die Schüler-Lehrer-Beziehung lästerte. Ganz andere Sorgen trieben Lehrer Lämpel alias Michael von Prümmer um. Der gern gesehene Gast aus Oberthulba las in seiner geschliffenen Rede der Politik und der Wirtschaft die Leviten.

Fesch in Dirndl und Lederhose begeisterten die Jüngsten, die Biegenbacher Kids, mit dem Gangnam Style. Die Lachmuskeln strapazierte Ulla Moreth als Torsten. Wie erlebte der Schüler aus Westfalen seinen ersten Urlaub in Bayern? Die Sprache rätselhaft, die Essgewohnheiten befremdlich. Nach einem schmissigen Tanz der Kleinen Garde enterten die Vorbergschnepfen die Bühne. Mit ihrem musikalischen Begleiter Wolfram Funke ließen Liss Full, Michaela Fuß, Edith Hübner und Susanne Kundmüller das Dorfgeschehen mit viel Augenzwinkern Revue passieren. „Wohlfühlen in Galderschumm“, ob in Gärten, am Feuerwehrstützpunkt, an der Kirchweih oder beim Feuerwerk zum Jubiläumsjahr – überall finden die spöttischen Schnepfen ihre Themen. Im Anschluss irrte Sven Linke völlig orientierungslos als Urlauber über die Bühne.

Mit dem schwungvollen Auftritt der Großen Garde (trainiert von Patricia Weber) begann der zweite Sitzungsteil. Jede Menge Lacher ernteten zwei Damen im Reisezug (Barbara Mauder und Regina Moreth), die während der Fahrt mit Schminken beschäftigt waren. In der Not greift Frau auf Mehl und Marmelade zurück. Reiner Brand als Narr dachte laut über das TV-Programm nach. Allerlei peinliche Zurschaustellung und Verdummung der Zuschauer sind salonfähig geworden.

Bestens gelaunt präsentierten sich Petra Bohrer und Petra Egger als Senioren beim Discobesuch. Für Lachtränen sorgte die alte Dame Ida Bartenstein. Sie sprach über ihr knackiges Alter. Ein Hingucker war das Männerballett in hautengen Aerobic-Trikots. Dann stürmte die neu formierte Tanzgruppe Wildwechsel auf die Bretter. Die Choreografie von Susanne Kundmüller und Christine Volk begeisterte die Zuschauer. Liss Full und Florian Christ präsentierten ein Wunschkonzert der besonderen Art. Die Plüschlätzchen persiflierten „Bauer sucht Frau“. Und zum Finale erklommen noch einmal alle Mitwirkenden die Bühne. Riesenapplaus.

Weitere Termine: Samstag, 2. Februar, 19.11; Sonntag, 3. Februar, 13.11 Uhr.

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