SCHWEINFURT/SALEM

Zeyer-Müller: „Die Zeit der Schülerproteste“

(dpa/lsw/fan) Die Schulleiterin des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums (AvH) und künftige Leiterin des Elite-Internats Salem, Monika Zeyer-Müller, sorgt überregional für Diskussionsstoff. Der Deutschen Presseagentur (dpa) gegenüber hat sie sich am Donnerstag gegen Kritik verteidigt.

Zu Berichten dieser Zeitung über die Protestaktion im vergangenen Jahr sagte sie: „Im vergangenen Herbst war die Zeit der Schüler- und Studentenproteste. Da war ein sehr aufgeheiztes Klima. Das kann man nicht mit dem schulischen Alltag vergleichen.“ Sie zeigte sich überzeugt: „Salem würde mich nicht zur Schulleiterin machen, wenn es da auch nur den geringsten Zweifel gegeben hätte.“

Zugleich wies sie Spekulationen zurück, sie habe ihren Chef-Posten am AvH 2004 dank guter Beziehungen zur damaligen bayerischen Kultusministerin Monika Hohlmeier (CSU) erhalten. „Die Auswahl der Schulleiter erfolgt nach einem ganz transparenten Verfahren.“ Ein staatliches System gehe nach überprüfbaren Kriterien vor. Ihre Mitgliedschaft in der CSU will die Tochter des ehemaligen saarländischen Ministerpräsidenten Werner Zeyer (CDU) mit dem Wechsel nach Baden-Württemberg ruhen lassen. „Ich werde Schulleiterin in Salem und muss dort ganz klar überparteilich arbeiten.“

Der Internatsverein, Träger der 1920 gegründeten Privatschule im Schloss Salem mit derzeit rund 700 Kindern, ist überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben. „Frau Zeyer-Müller ist eine ausgezeichnete, bewährte Schulleiterin mit einem ungeheuerlichen Innovationspotenzial“, sagte Günter Reinhart, Vorstandsmitglied im Internatsverein. „Sie wird die Aufgabe, Salem zu leiten, mit Exzellenz meistern“.

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