SCHWANFELD

Zurück in einem anderen Leben

Von außen beinahe unverändert steht das hellgrüne Haus Nummer 14 am Adenauerplatz. Nur die Fenster wurden ausgetauscht, seit der jüdische Viehhändler Max Heimann 1937 sein Zuhause in Schwanfeld verkaufte, um mit Frau und Kind in die USA zu fliehen.
Das Elternhaus: Am Adenauerplatz in Schwanfeld besuchte das amerikanische Ehepaar Jerri und Sam Heiman das beinahe unveränderte Haus der Eltern, des jüdischen Viehhändlers Max Heimann und seiner Frau Bianca. Foto: Silvia Eidel
Von außen beinahe unverändert steht das hellgrüne Haus Nummer 14 am Adenauerplatz. Einstöckig, das steile Dach weit heruntergezogen. Nur die Fenster wurden ausgetauscht, seit der jüdische Viehhändler Max Heimann 1937 sein Zuhause in Schwanfeld verkaufte, um mit Frau und Kind in die USA zu fliehen. Jetzt steht sein zweiter Sohn Sam im kleinen Hof, auf den Spuren seiner Familiengeschichte, und trifft unversehens auf den Enkel des damaligen Käufers. Bereitwillig lässt Ernst Schulz die unangekündigten Besucher aus New York eintreten. Ja, sein Großvater Eugen habe damals das Haus gekauft, berichtet er dem ...
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