BERGRHEINFELD

Zweifel am Sinn von Suedlink

Die geplante Stromtrasse Suedlink war auch Thema in den Bürgerversammlungen der Gemeinde Bergrheinfeld. Mitglieder der Interessengemeinschaft „Bergrheinfeld sagt nein“ informierten über den aktuellen Stand.

„Mit dem Suedlink geht es wieder bei null los“, sagte Bürgermeister Peter Neubert. Die Erdverkabelung habe jetzt Vorrang, Freileitungen gebe es nur in Ausnahmefällen. Tennet müsse nun neu planen.

„Aber wie geht es weiter?“ Das fragte Norbert Kolb von der Interessengemeinschaft. Er informierte, dass die Leitungen P43 und P44 zwar nicht in Grafenrheinfeld enden sollen, aber bereits bis Coburg fertig seien und noch im Gesetz stünden. „Wenn es ungünstig läuft, haben wir beide wie bisher.“

Unklarheiten gebe es auch bei der geplanten Erdverkabelung. Ursprünglich habe man von einer Trassenbreite von 20 bis 30 Metern gesprochen, während das Ingenieurbüro Infranet behaupte, eine zwei Meter breite Trasse genüge. Als Laie wisse man nicht, was oder wem man glauben kann.

Grundsätzlich müsse erst einmal nachgewiesen werden, ob diese Stromleitungen überhaupt notwendig seien, meinte Kolb. Dazu seien dezentrale Lösungen zu prüfen, innovative Zukunftstechnologien wie das Speichern von Solarstrom zu berücksichtigen und zu fördern. Wichtig sei, sich weiter dagegen zu wehren. Der Gemeinde dankte er für die Unterstützung, die die Interessengemeinschaft bisher bekommen habe.

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