Kreis Schweinfurt

AKW-Abfall: Landrat geißelt "grundlose Unterstellungen"

Hart sind Atomkraftgegner mit dem Landratsamt ins Gericht gegangen, weil Müll aus dem AKW-Abbau im Landkreis deponiert wird. Ebenso hart kontert nun Landrat Töpper.
Teile aus dem Abbau des AKW Grafenrheinfeld, die nicht wiederverwertet werden können, sollen unter anderem auf der Deponie Rothmühle entsorgt werden. Darüber ist zwischen Atomkraftkritikern und Landrat Florian Töpper ein heftiger Streit entstanden.
Teile aus dem Abbau des AKW Grafenrheinfeld, die nicht wiederverwertet werden können, sollen unter anderem auf der Deponie Rothmühle entsorgt werden. Darüber ist zwischen Atomkraftkritikern und Landrat Florian Töpper ein heftiger Streit entstanden. Foto: Anand Anders
Mit ungewöhnlich scharfer Wortwahl hat das Landratsamt auf die ebenso harsch formulierte Kritik aus Reihen der Atomkraftgegner reagiert. In einer Mitteilung wirft es Babs und Edo Günther, die als Vertreter des Schweinfurter Aktionsbündnisses gegen Atomkraft und des Bund Naturschutz mangelnde Transparenz und Kommunikation bei der Ablagerung von Abfällen aus dem AKW Grafenrheinfeld auf der Deponie Rothmühle moniert haben, vor, "Unterstellungen ohne sachliche Grundlage" zu erheben. Entzündet hatte sich der Disput an der Genehmigung des Umweltausschusses, 1850 Tonnen Bauschutt einzulagern.